Mittwoch, 24. Januar 2018

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen, Teil 1 von 2

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen führt mit einer Länge von 1,1 Kilometern an zwölf interessanten Gebäuden vorbei.

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wollen wir einen Rundgang durch Maichingen machen und hierbei alle zwölf Stationen des Stadtgeschichtlichen Wegs besuchen.

Maichingen ist ein Stadtteil von Sindelfingen. Im Jahr 1971 wurde der ehemals selbständige Ort nach Sindelfingen eingemeindet. Maichingen befindet sich nordwestlich von Sindelfingen und ist heute noch als eigenständige Ortschaft erkennbar. 

Der Stadtgeschichtliche Weg Maichingen ist ein Teil des Stadtgeschichtlichen Wegs Sindelfingen, der aus den drei eigenständigen Teilen Sindelfingen-Kernstadt, Maichingen und Darmsheim besteht. Der Weg wurde Anfang der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts vom Schwarzwaldverein Sindelfingen e.V. geschaffen.

An der Mehrzahl der Stationen des Stadtgeschichtlichen Wegs Maichingen befinden sich Informationstafeln. Eine Wegweisung von Station zu Station ist nicht vorhanden. Nachfolgend wird der Weg von Station zu Station möglichst genau beschrieben.


Wie kommt man hin?
Maichingen erreicht man mit der S-Bahnlinie S 60 (Renningen-Böblingen). Beim Haltepunkt Maichingen unterquert man die Bahngleise mit Hilfe der Fußgängerunterführung und gelangt auf die Westseite der Bahnanlagen.

Man folgt nun der Laurentiusstraße, die in etwa rechtwinklig von der Bahnstrecke wegführt. Dann biegt man von der Laurentiusstraße nach links in die Sindelfinger Straße ab. Sie führt zum Startpunkt des Stadtgeschichtlichen Wegs bei der Evangelischen Laurentiuskirche, deren Turm weithin sichtbar ist.

Die Entfernung vom S-Bahnhaltepunkt bis zur Laurentiuskirche ist ca. 500 Meter. 

Im Verlauf des Stadtgeschichtlichen Wegs unterwegs
Die Station 1 ist die Evangelische Laurentiuskirche. Südlich der Kirche an einer Mauer befindet sich die Station 2, das Gedenkkreuz für Maria Ganzhorn. Nordwestlich benachbart zum Kirchturm steht die Station 3, die Alte Schule. Südwestlich zum Kirchturm benachbart findet man die Station 4, das Widdumhaus.

Geht man nun ein paar Meter entlang der Sindelfinger Straße in Richtung Südosten, kommt man zur Station 5, dem Fachwerkgebäude des Pfarrhauses. Auf der anderen Straßenseite steht unübersehbar die Station 6, das Bürgerhaus.

Nun folgt man der Sindelfinger Straße in die entgegengesetzte Richtung, nach Nordwesten und Norden. Hier geht es im folgenden Post in diesem Blog weiter.
Die Mehrzahl der Stationen im Verlauf des Stadtgeschichtlichen Wegs in Sindelfingen-Maichingen besitzt Infotafeln wie auf dem Bild gezeigt.
Station 1 des Stadtgeschichtlichen Wegs in Sindelfingen-Maichingen: Die Evangelische Laurentiuskirche ist eine stark umgebaute, ursprünglich romanische Chorturmanlage. Sie wurde 1609 nach Norden und 1929 nach Süden erweitert.
Station 2 des Stadtgeschichtlichen Wegs in Sindelfingen-Maichingen: Das steinerne Gedenkkreuz für Maria Ganzhorn wurde 1703 aufgestellt.
Station 3 des Stadtgeschichtlichen Wegs in Sindelfingen-Maichingen: Das im Jahr 1841 errichtete Gebäude (genannt Alte Schule) wurde bis 1953 als Schule genutzt.
Station 4 des Stadtgeschichtlichen Wegs in Sindelfingen-Maichingen: Das 1720 errichtete Widdumhaus war ein Erblehen des Klosters Hirsau. Unter dem Putz verbirgt sich ein schönes Fachwerk.
Station 5 des Stadtgeschichtlichen Wegs in Sindelfingen-Maichingen: Das im Jahr 1786 errichtete Gebäude diente bis zum Jahr 1966 als Wohnhaus des Maichinger Pfarrers.
Station 6 des Stadtgeschichtlichen Wegs in Sindelfingen-Maichingen: Das Maichinger Bürgerhaus wurde gemäß dem Eingemeindungsvertrag von der Stadt Sindelfingen 1979-1981 erbaut.

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