Mittwoch, 2. November 2011

Feuerbacher Talkrabbenweg vom Pfostenwäldle bis zum Feuerbacher Tal


Der Feuerbacher Talkrabbenweg war schon einmal das Thema in diesem Blog. Im Post vom 15.11.2009 ging es um den Abschnitt vom Bahnhof Zuffenhausen bis zum Pfostenwäldle (Stadtbahnhaltestelle Landauer Straße). Heute ist der nächste Abschnitt dieses Rundwanderwegs um den Stuttgarter Stadtbezirk Feuerbach an der Reihe. Er führt vom Pfostenwäldle ins Feuerbacher Tal.

Seit der Feuerbacher Talkrabbenweg, ein Rundweg rund um den Stadtbezirk Stuttgart-Feuerbach, im Jahr 2009 mit einer neuen Beschilderung ausgestattet worden ist, gehört dieser Weg zu den besonders empfehlenswerten Rundwegen in der Region Stuttgart. Die heutige Etappe führt zum größeren Teil durch Wald. Gleichwohl ist die Etappe sehr kurzweilig.

Ausgangspunkt ist die Haltestelle Landauer Straße der Stadtbahnlinie U6. Von der Haltestelle folgt man den Gleisen entlang einige hundert Meter zurück in Richtung Innenstadt bis zum Pfostenwäldle (Kreuzung Pforzheimer - / Weilimdorfer Straße). Dort findet man zum ersten Mal das Zeichen des Talkrabbenwegs.

Der Feuerbacher Talkrabb (ein Rabe) bildet das Symbol des Feuerbacher Talkrabbenwegs.
Man überquert die Pforzheimer Straße nach rechts und folgt der Straße Lindental zwischen Wald links und Häusern rechts. Bald führt der Weg am Lindenbach entlang und unterquert die Bundesstraße 295.

Nach der Unterquerung der B 295 befindet sich rechts des Wegs eine Ruhebank. Sie diente dem kurzzeitigen Abstellen von Traglasten.
Nach einigen Kleingärten geht es kurze Zeit durch die Wiesenaue des Lindenbachtals.

im Lindenbachtal
Bald biegt der Weg nach links ab und steigt im Wald in Kehren hinauf in Richtung Hohe Warte.

Im Herbst bietet der Laubwald ein prächtiges Farbenspiel.
Nach einiger Zeit erreicht man den Rand einer Hochebene. Dort kann man nach rechts einen Abstecher von wenigen Metern zu den Resten der ehemaligen Dischinger Burg machen. Eine Tafel klärt über die Geschichte der Burg auf.

Blick auf die Gräben und Mauerreste der ehemaligen Dischinger Burg
Nach einger Zeit erreicht man bei der Wegkreuzung Stroheiche das Steinsträßle, das auf dem Bergrücken zwischen dem Lindental und dem Feuerbacher Tal entlangführt. Man folgt dem Steinsträßle nach links.

Unter dem Steinsträßle verläuft eine Leitung der Bodenseewasserversorgung.
Nach einiger Zeit zeigt der Wegweiser nach rechts. Man kommt nun aus dem Wald heraus und in ein Kleingartengelände bei der Hohen Warte. Das Gelände besticht durch eine Traumaussicht über die Wälder um das Feuerbacher Tal bis zum Rand des Stuttgarter Talkessels.

Grandioser Blick von der Kleingartenanlage bei der Hohen Warte in Richtung des Stuttgarter Talkessels mit dem Fernsehturm
Wenn man einen Garten besitzen will, der weitab jeglichen Verkehrslärms liegt und der gleichzeitig über eine tolle Aussicht verfügt, sollte man versuchen, in diesem Gebiet bei der Hohen Warte ein Grundstück zu kaufen.

Auf einigen Parzellen bei der Hohen Warte wird auch Wein angebaut.
Man geht auf einem Pflasterweg durch das Gelände hindurch. Kurz vor den ersten Häusern von Feuerbach biegt man nach rechts ab und steigt durch einen wunderschönen Wald hinab ins Feuerbacher Tal.

Traumhafter Wald im Feuerbacher Tal
Nach einiger Zeit erreicht man die Feuerbacher Talstraße bei der Bushaltestelle Mähderklinge. Die Buslinie 91 fährt von hier aus in der einen Richtung nach Feuerbach, in der anderen Richtung nach Botnang.

Die Weglänge von der Haltestelle Landauer Straße bis zur Haltestelle Mähderklinge ist ca. 6,5 Kilometer. Den größten Teil der Strecke geht man auf gekiesten Waldwegen.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stadtbezirk Stuttgart-Feuerbach. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Stuttgart-Feuerbach befassen, verlinkt.  

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