Sonntag, 29. April 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde.

Vom Startpunkt des Weges bei der Jahnhalle in Geislingen an der Steige folgt man der Steingrubestraße wenige Meter bis zur B 10 und überquert diese Straße mit Hilfe einer Lichtsignalanlage. Auf der anderen Seite der B 10 folgt man der geradeaus weiterführenden Knollstraße bis zu ihrem Ende. Vom Startpunkt des Weges bis hinauf zum Ostlandkreuz geht es zusammen mit dem Qualitätsweg Steigen-Tour aus der Wegegruppe der Löwenpfade.

Nun beginnt der lange und andauernde Anstieg hinauf zur Hochfläche der Schwäbischen Alb bei der Schildwacht mit dem Ostlandkreuz. Ein Weg und Treppen führen hinauf zur Karlstraße. Man überquert diese Straße und folgt ihr wenige Meter bergauf. Dann geht es auf einer Straßenverbindung weiter hinauf zur Türkheimer Straße. Man überquert auch diese Straße und folgt ihr weiter bergauf. In einer Straßenkehre ist man am Ortsende von Geislingen an der Steige angekommen. 


Wenig später überquert man die Türkheimer Straße erneut und tritt dann in den Wald ein. Hier befindet sich der Wegweiserstandort Türkheimer Straße (L 1230) und hier trifft man auf den Weitwanderweg Albtraufgänger, dem man nun eine Zeitlang folgt. Auf einem Pfad geht es nun in langen Kehren durch Wald hinauf zur Schildwacht mit dem Ostlandkreuz. Dort trifft man beim Wegweiserstandort Ostlandkreuz auf den Qualitätsweg Filstalgucker aus der Wegegruppe der Löwenpfade. Der Qualitätsweg Steigen-Tour, der die Ostlandkreuz-Runde seit ihrem Startpunkt begleitet hat, zweigt nun ab.

Das Ostlandkreuz wurde im Jahr 1950 errichtet. Es ist ein Gedenkkreuz, das an die Leiden der nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen erinnern soll. Die mit Kupferblech verkleidete Stahlfachwerkkonstruktion ist 22,7 Meter hoch und wiegt 8,5 Tonnen. Die Arme des Kreuzes haben eine Spannweite von 7,5 Metern. Seit dem Jahr 2003 ist das Kreuz nachts beleuchtet. Millionen Menschen haben das Ostlandkreuz bei Geislingen an der Steige bereits gesehen. Denn die Geislinger Steige, eine Hauptstrecke der Eisenbahn in Deutschland, führt direkt unterhalb des Ostlandkreuzes vorbei. Kaum jemand dieser Zugreisenden dürfte jedoch jemals hinauf zur Schildwacht mit dem Ostlandkreuz gestiegen sein.

Der Aussichtspunkt Schildwacht bietet einen wunderschönen Blick hinab auf die Fünftälerstadt Geislingen und ihre Bergumrahmung.

Auf der Albhochfläche verläuft die Ostlandkreuz-Runde zunächst durch eine malerische Wacholderheide, die als Landschaftsschutzgebiet geschützt ist. Man kommt dann zum Wanderparkplatz Ostlandkreuz. Von hier folgt man dem Zufahrtsweg und kommt zum Albtrauf über dem Oberen Filstal. Bald erreicht man den Bodenfels, einen weiteren schönen Aussichtspunkt. Es geht nun einige Meter auf einem neu angelegten Pfad direkt am Albtrauf entlang.

Schließlich kommt man zum Wegweiserstandort Bodenfels. Dort verlässt die Ostlandkreuz-Runde den Albtrauf sowie den Weitwanderweg Albtraufgänger und den Qualitätsweg Filstalgucker.

Es geht nun über die Albhochfläche. Hier geht es im folgenden Post in diesem Blog weiter.

Geislingen an der Steige ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart. Hier gibt es eine Übersicht über Geislingen an der Steige. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Geislingen an der Steige befassen, verlinkt.
Blick von der Jahnhalle in Geislingen an der Steige hinauf zum Ostlandkreuz
Das Ostlandkreuz auf der Schildwacht erinnert an die Leiden der im Zweiten Weltkrieg vertriebenen Deutschen.
Eine Tafel erklärt die Aussicht von der Schildwacht bei Geislingen an der Steige. Am Aufnahmetag dieses Bildes herrschte graues, kaltes Wetter vor. Bei gutem Wetter hat man von der Schildwacht eine bezaubernde Sicht auf die Fünftälerstadt Geislingen an der Steige mit ihrer Bergumrahmung.
Blick von der Schildwacht hinab auf die Fünftälerstadt Geislingen an der Steige: Zentral im Bild sieht man das Firmengelände von WMF.
Die Wacholderheide auf der Albhochfläche bei der Schildwacht ist als Landschaftsschutzgebiet geschützt.
Blick vom Aussichtspunkt Bodenfels in Richtung Nordwesten hinab ins Obere Filstal
Blick vom Aussichtspunkt Bodenfels in Richtung Norden ins Mittlere Filstal
Neu angelegter Pfad am Albtrauf beim Aussichtspunkt Bodenfels über dem Oberen Filstal

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