Donnerstag, 7. Dezember 2017

Stauferstele in Göppingen

Die Stauferstele in Göppingen befindet sich an der Paradiesgasse, die die Fußgängerzone von Göppingen mit der Oberhofenkirche, dem Wahrzeichen von Göppingen, verbindet.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand Dezember 2017 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Göppingen wurde am 15. Juni 2012 eingeweiht. Es ist die insgesamt 17. Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern. Den oberen Abschluss der Stele bildet ein die Reichskrone symbolisierendes goldenes Band. 

Dies sind die vier Wappen auf der Stauferstele in Göppingen: Wappen des Reichs, Wappen des Herzogtums Schwaben, Wappen von Klosterneuburg, Wappen von Foggia.

Die Bezüge von Göppingen zu den Staufern sind gemäß der Stauferstele wie folgt: 

  • Friedrich I. Barbarossa bestätigt 1154 bei Göppingen Privilegien des von seinem Großvater Herzog Friedrich I. von Schwaben gestifteten Klosters Lorch.
  • Konrad von Staufen und Waldhausen, 1188 bis 1193 Kämmerer von Kaiser Friedrich I. Barbarossa und Heinrich IV., schenkt dem Prämonstratenserkloster Adelberg den Pfleghof in Göppingen.
  • Hier wird auf die Stadtepartnerschaft von Göppingen mit Klosterneuburg Bezug genommen: Die in erster Ehe mit Herzog Friedrich I. von Schwaben, Erbauer der Burg Hohenstaufen und Stifter des Klosters Lorch, verheiratete Agnes heiratete in zweiter Ehe den Markgrafen Leopold III. von Österreich. Die beiden gründeten 1114 das Stift Klosterneuburg als Grablege.
  • Hier wird auf die Städtepartnerschaft von Göppingen mit Foggia Bezug genommen: Dies war die Lieblingsresidenz von Kaiser Friedrich II., dem Enkel von Kaiser Friedrich I.  Barbarossa. Friedrich II. zieht 1237 mit seinem Sohn König Konrad IV. durch Göppingen.  
Wie kommt man hin?
Göppingen liegt an der Bahnstrecke Stuttgart-Ulm. In Göppingen halten alle Regionalzüge und auch einige Fernzüge.
 
Man geht auf die rechte Seite des Bahnhofsvorplatzes in Göppingen und folgt der Marktstraße, die rechtwinklig vom Bahnhof wegführt. Man überquert die Bahnhofstraße/Gartenstraße und dann die Gerberstraße/Geislinger Straße. Dahinter kommt man in die Fußgängerzone. 

Man folgt der Marktstraße bis zum Ende der Fußgängerzone bei der Einmündung Marktstraße/Friedrichstraße. Man überquert die Friedrichstraße und folgt dann der halbrechts wegführenden Paradiesgasse. Im Verlauf der Paradiesgasse überquert man die Friedrich-Ebert-Straße. Wenige Meter später befindet sich auf der rechten Seite die Stauferstele.

Die Entfernung vom Bahnhof in Göppingen bis zur Stauferstele ist ca. 650 Meter.

Hier gibt es eine Übersicht über die Kreisstadt Göppingen. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Göppingen befassen, verlinkt.
Stauferstele in der Paradiesgasse in Göppingen
Die Oberhofenkirche, das Wahrzeichen von Göppingen, ist nur wenige Meter von der Stauferstele entfernt.

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