Donnerstag, 24. September 2009

Aussicht vom Stuttgarter Killesbergturm

Der Killesbergturm ist nur etwas für Schwindelfreie. Der Auf- und Abstieg findet vollkommen im Freien statt und bei starkem Wind oder großem Besucherandrang kann der Turm ein wenig schwanken. Der Killesbergturm wurde im Jahr 2001 eröffnet, ein Vorgängerbau wurde in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts abgerissen.

Der architektonisch bemerkenswerte Turm setzt einen weiteren Glanzpunkt in den Höhenpark Killesberg, die schönste und beliebteste Parkanlage Stuttgarts. Der Turm ist ständig geöffnet, für die Besteigung wirft man eine kleine Gebühr in eine Box.

Der Killesbergturm befindet sich nahezu in der Mitte des Höhenparks Killesbergs. Der Weg von den verschiedenen Parkeingängen aus ist somit in etwa gleich lang. Reist man mit öffentlichen Verkehrsmittel an, fährt man mit der Stadtbahnlinie U7 bis zur Endhaltestelle Killesberg. Solange der Haupteingang des Killesbergs wegen der Umbauarbeiten für die Nachnutzung des ehemaligen Messegeländes noch geschlossen ist, muss man durch einen Nebeneingang den Park betreten. Der nächste Eingang von der U-Haltestelle Killesberg ist der Parkeingang Stresemannstraße. Man verlässt hierzu die U-Haltestelle auf der in Richtung Innenstadt gelegenen Seite und folgt der Beschilderung.

Der Killesbergturm ist von vielen Stellen im Park sichtbar. Sofern man den Turm noch nicht sehen kann, geht man von den verschiedenen Eingängen einfach in den Park hinein. Früher oder später wird man den Turm sehen. Die Aussicht vom Turm ist vor allem auf die Nordhälfte der Region Stuttgart umfassend. Die Stuttgarter Innenstadt ist jedoch nicht sichtbar. Hierzu befindet sich der Turm zu weit vom Kesselrand entfernt. Will man auch die Stuttgarter Innenstadt sehen, empfiehlt sich als Ergänzung ein Spaziergang über die Feuerbacher Heide bis zum Bismarckturm, von dessen Füßen aus der Stuttgarter Talkessel malerisch ausgebreitet vor dem Betrachter liegt. 

Hier gibt es eine Übersicht über die Aussichtstürme der Region Stuttgart. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stadtbezirk Stuttgart-Nord. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Stuttgart-Nord befassen, verlinkt.

Den Killesbergturm sieht man von vielen Stellen des Killesbergs aus.

Der filigrane Turm beinhaltet zwei gegenläufige Treppenwendeln für den Auf- und den Abstieg.

Über den Park hinweg sieht man auf das Augustinum im Mittelgrund und auf den Stuttgarter Talkessel im Hintergrund. Das gerade im Bau begriffene Wohnheim Augustinum ist der erste Teil der Nachnutzung des Geländes der ehemaligen Messe Killesberg.

Nach Süden geht der Blick über die ehemaligen Messehallen im Mittelgrund und die Feuerbacher Heide vor dem Stuttgarter Talkessel im Hintergrund.

Blickrichtung Nordost: im Vordergrund sind die Seenterrassen des Killesbergs, im Mittelgrund der Pragsattel mit seiner Industrieumgebung und im Hintergrund der mit Weinbergen bestandene Höhenzug des Burgholzhof.

Blickrichtung Nord: Über den Flamingosee im Vordergrund hinweg sieht man auf die Industriegebiete von Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen.

Blickrichtung Ost: im Mittelgrund ist das Wartberggelände, das für die Internationale Gartenbauausstellung 1993 gestaltet wurde, dahinter der Rosensteinpark und rechts im Hintergrund ist der weinrebenbestandene Kappelberg bei Fellbach

Blickrichtung West: über das Höhencafe hinweg geht der Blick auf Stuttgart-Feuerbach mit dem Lemberg dahinter - ebenfalls ein Weinbaugebiet.

Beim Blick nach unten sieht man die Kleinbahn im Höhenpark Killesberg, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert.

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