Dienstag, 25. Juli 2017

Altstadtrundgang in Vaihingen/Enz, Teil 1 von 3

Der Altstadtrundgang Vaihingen führt mit einer Länge von 2,5 Kilometern durch die Altstadt von Vaihingen/Enz und kommt hierbei an 14 Stationen vorbei.

Vaihingen an der Enz (Vaihingen/Enz) ist mit ca. 29.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landkreises Ludwigsburg. Vaihingen/Enz besitzt eine relativ gut erhaltene Altstadt, die vom Schloss Kaltenstein, dem Wahrzeichen der Stadt überragt wird. Vaihingen/Enz liegt an der Deutschen Fachwerkstraße.

Der Altstadtrundgang Vaihingen ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Im heutigen Post gibt es einige allgemeine Informationen zum Altstadtrundgang. In den folgenden beiden Posts spazieren wir dann im Verlauf des Altstadtrundgangs durch die Stadt. In einem weiteren Post sehen wir uns dann noch das Haus Lamparter in Vaihingen/Enz an, das die Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum Denkmal des Monats Juli 2017 ernannt hat.

Start- und Endpunkt des Altstadtrundgangs ist der Marktplatz in der Altstadt von Vaihingen/Enz. Der Altstadtrundgang sucht einschließlich des Marktplatzes 14 Stationen auf. An den Gebäuden befinden sich Infotafeln. Im Frühjahr 2017 war möglicherweise nicht an allen der 14 Stationen eine Infotafel vorhanden. Zudem gab es an einigen weiteren Gebäuden ältere Infotafeln, die nicht Bestandteil des Altstadtrundgangs sind. Eine Wegweisung ist im Verlauf des Altstadtrundgangs nicht vorhanden.

Es ist deshalb nicht möglich, den Altstadtrundgang Vaihingen ohne die von der Stadt Vaihingen/Enz herausgegebene Broschüre zu gehen. Ersatzweise kann man sich aber auch an die Infos halten, die im heutigen und in den beiden folgenden Posts hier in diesem Blog gegeben werden.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Ludwigsburger 300 Minuten-Weg von der Bärenwiese bis zum Schorndorfer Torhaus

Heute spazieren wir mal wieder durch Ludwigsburg und wählen hierfür einen Abschnitt des sogenannten 300 Minuten-Wegs aus. Der Abschnitt führt von der Kreuzung Schlossstraße/Wilhelmstraße/Schorndorfer Straße (Unterführung B27) über den Salonwald bis zum Schorndorfer Torhaus.

Der Ludwigsburger 300 Minuten-Weg wurde vom Schwäbischen Albverein zum 300jährigen Jubiläum der Stadt Ludwigsburg im Jahr 2009 angelegt. Der Weg verfügt über ein eigenes Wegzeichen, das im Wegverlauf entweder auf Folie aufgedruckt und an Masten befestigt ist oder auf ein Blechtäfelchen gedruckt und an Bäume genagelt ist. Die Wegrichtung wird mit schwarzen Pfeilen gezeigt, die auf das Wegzeichen gedruckt sind.

Wie kommt man hin?
Vom Bahnhof Ludwigburg folgt man der Myliusstraße bis zu ihrem Ende und geht im Verlauf der Arsenalstraße weiter. Am Ende der Arsenalstraße biegt man nach rechts in die Wilhelmstraße ab. Man folgt ihr bis zur großen Kreuzung Schlossstraße/Wilhelmstraße/Schorndorfer Straße (Unterführung B27). Die Entfernung vom Bahnhof bis hierher ist ca. 900 Meter.

Vom Schorndorfer Torhaus am Ende der heutigen Etappe des 300 Minuten-Wegs folgt man der Schorndorfer Straße Richtung Westen und kommt bald zur bereits bekannten Kreuzung Schlossstraße/Wilhelmstraße/Schorndorfer Straße (Unterführung B27). Die Entfernung vom Schorndorfer Torhaus bis zum Bahnhof ist ca. 1.530 Meter.

Samstag, 15. Juli 2017

Zum neuen Bürger- und Medienzentrum am Landtag von Baden-Württemberg

Am 24. Juni 2017 wurde das neue Bürger- und Medienzentrum am Landtag von Baden-Württemberg im Oberen Schlossgarten im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte mit einem Bürgerfest eröffnet.

Damit haben umfangreiche und langandauernde Bauarbeiten im und um das Landtagsgebäude ihren Abschluss gefunden. Im neuen Bürger- und Medienzentrum werden ab sofort die mehr als 40.000 jährlichen Besucherinnen und Besucher des Landtags von Baden-Württemberg betreut. Dort finden auch Sitzungen, Konferenzen, Vorträge und Seminare statt.

Als unangemeldeter Besucher kann man das Bürger- und Medienzentrum nicht betreten. Es lohnt sich jedoch, den Oberen Schlossgarten, der rund um das Landtagsgebäude zum Teil eine neue Gestalt erhalten hat, bei einem kleinen Spaziergang mal wieder zu besuchen.

Montag, 10. Juli 2017

Böblingen - eine von fünf Kreisstädten der Region Stuttgart

Böblingen ist der Sitz der Verwaltung des Landkreises Böblingen, einem von fünf Landkreisen, die zusammen mit der Landeshauptstadt Stuttgart die Region Stuttgart bilden.

Böblingen befindet sich südwestlich von Stuttgart am Westrand des Glemswalds, am Nordrand des Schönbuchs und am Ostrand des Gäus. Die Stadt befindet sich in den Großlandschaften Schwäbisches Keuper-Lias-Land sowie Neckar- und Tauber-Gäuplatten und in den Naturräumen Schönbuch und Glemswald sowie Obere Gäue. Die Höhenlage des Zentrums der Stadt beträgt 464 m ü NN.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Stadt Böblingen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Böblingen befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Böblingen
Einwohner: ca. 49.000
Fläche:  39.04 km²

Mittwoch, 5. Juli 2017

Thementafel "Bergmammutbaum" im Stuttgarter Wald

Bergmammutbäume (Sequoiadendron giganteum) gibt es an verschiedenen Stellen in der Region Stuttgart und in Württemberg, so auch im Waldgebiet nordöstlich von Schloss Solitude zwischen der Bergheimer Steige und dem Lindenbach (zum Stadtbezirk Stuttgart-West gehörend). Dort hat die Stuttgarter Forstverwaltung eine Thementafel zum Bergmammutbaum aufgestellt.

Bergmammutbäume sind an den Westhängen der kalifornischen Sierra Nevada heimisch. Im Jahr 1864 veranlasste der württembergische König Wilhelm I. den Erwerb von Samen des Bergmammutbaums. Einige Tausend Bergmammutbäume wurden in der Folge in ganz Württemberg gepflanzt. Viele dieser Bäume haben inzwischen beachtliche Höhen erreicht, obwohl das Klima in Württemberg doch etwas anders ist als das Klima in der kaliformischen Sierra Nevada mit ihren im Winterhalbjahr nebelfeuchten Westhängen und trockenwarmen Sommern.

Freitag, 30. Juni 2017

Mit der Killesbergbahn durch den Höhenpark Killesberg in Stuttgart-Nord

Heute wollen wir den Killesbergpark in Stuttgart-Nord von der Killesbergbahn aus betrachten.

Der Höhenpark Killesberg ist die beliebteste Parkanlage Stuttgarts und gilt als eine der schönsten Grünanlagen Süddeutschlands. Die Killesbergbahn ist gemäß den Angaben auf der eigenen Website eine der schönsten Parkbahnen Europas.

Charakteristisch für die Killesbergbahn ist, dass sie auf ihrem Rundkurs eine längere Steigungsstrecke und in der Folge dann auch eine längere Gefällestrecke aufweist - typisch für Stuttgart, wo es kaum einen ebenen Flecken gibt, nicht einmal in einem Höhenpark.

Sonntag, 25. Juni 2017

Neues Feuchtbiotop am Unteren Hohbergsträßle im Sindelfinger Wald

Im Sindelfinger Wald im Tal des Sommerhofenbachs wurde beim Hohbergsträßle als Ausgleichsmaßnahme ein Feuchtbiotop angelegt.

Es sind mehrere Tümpel entstanden. Bei einem Besuch im Juni 2017 hörte man dort sogar die Frösche quaken. Das tief im Wald gelegene Biotop strahlt ansonsten eine große Ruhe aus, höchstens hin und wieder gestört durch die bei Westwind vom Stuttgarter Flughafen startenden und im Bereich des Sindelfinger Walds einen großen Bogen in Richtung Nordwest bis Nordost machenden Flugzeuge. 

Das Feuchtbiotop wurde im Jahr 2014 als Ausgleichsmaßnahme für einen bei der Sindelfinger Deponie Dachsklinge neu errichteten Häckselplatz angelegt. Die Stelle für das neue Feuchtbiotop ist nicht zufällig gewählt.

Dienstag, 20. Juni 2017

Gebäude "Alter Zoll" in Geislingen an der Steige ist Denkmal des Monats Mai 2017

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat das Gebäude "Alter Zoll" in Geislingen an der Steige zum Denkmal des Monats Mai 2017 ernannt.

Gemäß einer Infotafel am Gebäude ist der Alte Zoll die Urzelle der Stadt Geislingen an der Steige. Der Alte Zoll wurde um 1495 an Stelle eines früheren von den Grafen von Helfenstein errichteten Zollgebäudes erbaut. Das siebenstöckige Gebäude stellt ein besonders eindrucksvolles Zeugnis mittelalterlicher Holzbaukunst der alamannischen Bauweise dar. Es war früher Wohnhaus der Zollbeamten und Fruchtkasten für die Zehnten (= Steuern) und Gülten (= Pachtzinsen).

Gemäß der Denkmalstiftung Baden-Württemberg ist der Alte Zoll seit Jahren baufällig. Das Gebäude gehört zu den renovierungsbedürftigsten Fachwerkbauten in Geislingen. Die Denkmalstiftung würdigt die Pläne der Stadt Geislingen, das Gebäude aufwändig zu sanieren und es dann als öffentliches Bürgerhaus zu nutzen.

Donnerstag, 15. Juni 2017

Thementafel "Feuchtgebiet Daimlerplatz" im Stuttgarter Wald

Das Stuttgarter Forstamt hat in den ausgedehnten Stuttgarter Wäldern zahlreiche Orientierungstafeln und darüber hinaus auch einige Thementafeln aufgestellt. 

Heute besuchen wir die Thementafel "Feuchtgebiet Daimlerplatz" im Waldgebiet, das zum Stadtbezirk Stuttgart-West gehört.

Das Feuchtgebiet Daimlerplatz ist vom Menschen gemacht worden. Dieser Sonderstandort befindet sich in den ausgedehnten Waldungen nordöstlich von Schloss Solitude auf dem sogenannten Sandkopf, einer Verebnungsfläche.

Gemäß den Angaben auf der Thementafel begann die menschliche Einflussnahme in diesem Gebiet um ca. 1850, als dort der anstehende Kieselsandstein in kleinen Sandgruben gewonnen worden ist. Ein Bombenabwurf im Zweiten Weltkrieg zerstörte mehr als ein Hektar Wald und führte zu einer Versumpfung des Geländes.

Samstag, 10. Juni 2017

Rundwanderweg Steillagentour bei Bietigheim, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Rundwanderweg Steillagentour aus dem Wanderwegenetz im 3B-Land im Landkreis Ludwigsburg.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung begonnen und sind bis zur ehemaligen Flussschlinge der Enz beim Hirschberg gekommen. Im heutigen Post setzen wir die Wanderung fort.

Der Rundwanderweg Steillagentour verläuft nun weiter in der ehemaligen Flussschlinge der Enz. Es geht über einen Scheitelpunkt und danach wieder etwas abwärts. Westlich des Hirschbergs, im Bereich des Brachberger Tals, verlässt der Rundwanderweg die ehemalige Enzschleife nach links.