Mittwoch, 22. Februar 2017

Die Deutsche Fachwerkstraße - eine Touristenstraße in der Region Stuttgart


Die Deutsche Fachwerkstraße ist eine Touristenstraße, die auch durch die Region Stuttgart führt und hierbei 13 Fachwerkstädte der Region Stuttgart miteinander verbindet. 

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Deutsche Fachwerkstraße kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit den 13 Fachwerkstädten im Straßenverlauf durch die Region Stuttgart befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die Deutsche Fachwerkstraße wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. betrieben. Die Deutsche Fachwerkstraße wurde im Jahr 1990 ins Leben gerufen. Die Touristenstraße ist über 3.000 Kilometer lang. Sie verbindet über 100 Fachwerkorte in Deutschland miteinander.

Die Deutsche Fachwerkstraße führt durch die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Die Deutsche Fachwerkstraße gliedert sich in sieben Regionalstrecken. Eine der sieben Regionalstrecken ist die Regionalstrecke "Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee". Sie verbindet 30 Fachwerkorte.

Diese Regionalstrecke verläuft auch durch die Region Stuttgart und kommt dort an den Fachwerkstädten Bönnigheim, Besigheim, Bietigheim-Bissingen, Vaihingen an der Enz, Markgröningen, Marbach am Neckar, Backnang, Schorndorf, Waiblingen, Esslingen (Neckar), Kirchheim unter Teck, Herrenberg und Sindelfingen vorbei. 

Freitag, 17. Februar 2017

Wilhelmsbrunnen I und Gottlieb-Daimler-Brunnen in Stuttgart-Bad Cannstatt

Der Wilhelmsbrunnen I und der Gottlieb-Daimler-Brunnen sind zwei von 19 Mineralwasserbrunnen in Stuttgart. 

Beide Brunnen befinden sich im sogenannten Brunnenhof auf der Rückseite des Kursaals in Stuttgart-Bad Cannstatt. Seit November 2016 ist der Brunnenhof wieder zugänglich, nachdem er zuvor einige Jahre wegen der Sanierung der Quellfassungen und wegen der Renovierung des Kursaals gesperrt war.

Neben der Wilhelmsquelle I und der Gottlieb-Daimler-Quelle muss man auch noch eine dritte Quelle, die Wilhelmsquelle II, nennen. Das Wasser dieser Quelle kommt aber nicht im Brunnenhof hinter dem Kursaal zum Vorschein, sondern beim Lautenschlägerbrunnen, der sich am Königsplatz bei der Stadtbahnhaltestelle Kursaal befindet.

Sonntag, 12. Februar 2017

Neue Freizeitkarte 1:50.000 "Stromberg Heuchelberg"

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) hat im Oktober 2016 die fortgeführte Freizeitkarte Stromberg Heuchelberg mit neuer Kartengrafik im Maßstab 1:50.000 herausgebracht.

Diese überarbeitete Karte deckt auch Teile im Nordwesten der Region Stuttgart ab. Die neue Freizeitkarte Stromberg Heuchelberg ist zum Preis von 6,90 Euro direkt beim LGL oder im Buchhandel erhältlich. Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-393-2.

Die Freizeitkarte Stromberg Heuchelberg deckt das Gebiet des Naturparks Stromberg Heuchelberg und die angrenzenden Gebiete ab. Im Süden reicht das auf der Karte abgebildete Gebiet bis Pforzheim und Kornwestheim, im Norden bis Sinsheim und Bad Rappenau, im Westen bis Bretten und Pforzheim und im Osten bis Remseck und Weinsberg.

Auf der Karte sind alle Wanderwege und Radwanderwege des Gebiets verzeichnet. Zudem gibt es zahlreiche weitere Freizeitinformationen zu den Themen Touristische Infrastruktur, Touristische Ziele sowie Sport und Freizeit.  

Die folgenden Weitwanderwege sind auf der Karte verzeichnet:

Dienstag, 7. Februar 2017

Naturdenkmal "Erdgeschichtlicher Aufschluss im Löß Freienstein" in Stuttgart-Münster

Am linken Ufer des Neckars in Stuttgart-Münster befindet sich eine Wand aus Löß, die als Naturdenkmal Erdgeschichtlicher Aufschluss im Löß Freienstein ausgewiesen worden ist.

Freienstein nennt sich das Gewann am linken Neckarhang und östlich des Schnarrenbergs. Löß ist ein Sediment. Das feine Gestein wurde während der vegetationslosen Kaltzeiten (Eiszeiten) aus dem Oberrheingraben mit den vorherrschenden Westwinden in Richtung Osten geweht und in Bereichen mit kleinerer Windgeschwindigkeit abgelagert. Lößböden sind sehr fruchtbar.

Der Erdgeschichtliche Aufschluss im Löß Freienstein ("Lößwand") wurde von der Landeshauptstadt Stuttgart in ihrer Funktion als untere Naturschutzbehörde als Naturdenkmal ausgewiesen. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat alle ihre Naturdenkmale mit der Verordnung vom 24. Juni 2003 neu ausgewiesen. Nach diesem Zeitpunkt gab es nur noch eine weitere Stuttgarter Naturdenkmal-Verordnung, mit der die Felix-Mendelsson-Bartholdy-Allee im Unteren Schlossgarten als weiteres Naturdenkmal ausgewiesen worden ist.

Donnerstag, 2. Februar 2017

Die neue Thementafel "Die Bäderstadt Bad Cannstatt" an der Stadtmauer bei der Badstraße

Im Zuge der Neugestaltung der Fläche zwischen der Neubebauung Badstraße 20 und dem Stadtmauerrest in Stuttgart-Bad Cannstatt wurde an der Stadtmauer eine Thementafel "Die Bäderstadt Bad Cannstatt" angebracht.

Das neue, im Sommer 2016 fertiggestellte Gebäude Badstraße 20 in Stuttgart-Bad Cannstatt, in dem sich jetzt ein Hotel der Kette Motel One befindet, schließt eine große Baulücke. Der Rest der Stadtmauer von Bad Cannstatt, der bisher von der Badstraße aus durch die Baulücke zu sehen war, ist jetzt allerdings von dieser Blickwarte aus verschwunden.

Die Stadtmauer ist aber noch da. Sie wurde sogar saniert. Zwischen dem neuen Hotelgebäude und der Stadtmauer befindet sich ein kleine Fläche, die begehbar und öffentlich ist. Über diese Fläche kann man von der Badstraße aus in die Altstadt von Bad Cannstatt gehen. An der Stadtmauer wurde eine Tafel angebracht, die ausführliche Infos in Wort und Bild zum Thema Bäderstadt Bad Cannstatt bietet. Die Tafel wurde von der Volksbank Stuttgart gestiftet.

Samstag, 28. Januar 2017

Neue Freizeitkarte 1:50.000 "Schwäbisch-Fränkischer Wald"

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) hat im Juli 2016 die fortgeführte Freizeitkarte Schwäbisch-Fränkischer Wald mit neuer Kartengrafik im Maßstab 1:50.000 herausgebracht.

Das Kartenwerk der Freizeitkarten deckt ganz Baden-Württemberg ab. Die Freizeitkarten im Maßstab 1:50.000 greifen auf dasselbe Kartenbild zurück wie die Wanderkarten im Maßstab 1:35.000, die für die Arbeitsgebiete des Schwarzwaldvereins und des Schwäbischen Albvereins vorhanden sind.

Die neue Freizeitkarte Schwäbisch-Fränkischer Wald ist zum Preis von 6,90 Euro direkt beim LGL oder im Buchhandel erhältlich. Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-394-9.

Die Freizeitkarte Schwäbisch-Fränkischer Wald deckt das Gebiet des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und die angrezenden Gebiete ab. Die Karte besteht aus einer Hauptkarte und zwei Nebenkarten. Im Süden reicht das auf der Karte abgebildete Gebiet bis Schorndorf, im Norden bis Kupferzell, im Westen bis Backnang und im Osten bis Abtsgmünd.

Auf der Karte sind alle Wanderwege und Radwanderwege des Gebiets verzeichnet. Zudem gibt es zahlreiche weitere Freizeitinformationen zu den Themen Touristische Infrastruktur, Touristische Ziele sowie Sport und Freizeit.

Montag, 23. Januar 2017

Stadrundweg Gerlingen, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundweg Gerlingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Stadtrundweg Gerlingen. Wir haben im ersten Post mit dem Besuch der einzelnen Stationen auch bereits begonnen und sind hierbei bis zur Station 11 gekommen. Im zweiten Post der kleinen Reihe haben wir die Stationen 12 bis 21 besucht. 

Heute setzen wir den Stadtrundweg Gerlingen fort mit dem Besuch der Stationen 22 bis 31.

Von der Station 21, die sich in der Eltinger Straße befindet, folgt man der Eltinger Straße weiter stadtauswärts und biegt dann nach rechts in die Meterstraße ab. Dort befindet sich die Station 22, ein Einhaus-Typ, Meterstraße 1. Hier befand sich im Herbst 2016 keine Infotafel.

Freitag, 20. Januar 2017

Stadtrundweg Gerlingen, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundweg Gerlingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Wir haben den Spaziergang zu allen 31 Stationen des Stadtrundwegs auch schon begonnen und sind bis zur Station 11 gekommen.

Heute geht es weiter im Verlauf des Stadtrundwegs Gerlingen. Gleich neben der Station 11 befindet sich die Station 12, das Fachwerkhaus mit Männle, Weilimdorfer Straße 1. Die Infotafel für die Station 12 ist dieselbe wie für Station 11. Am stadteinwärtigen Ende der Weilimdorfer Straße biegt man nach rechts in die Schulstraße ab und steht gleich darauf vor der Station 13, dem großen Gebäude des Hauses der Volkshochschule, Schulstraße 19.

Dienstag, 17. Januar 2017

Stadtrundweg Gerlingen, Teil 1 von 3

Der Verein für Heimatpflege Gerlingen e.V. hat den Stadtrundweg Gerlingen im Herbst 2016 erneuert und erweitert.

Wir wollen im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog denjenigen Gebäuden Gerlingens einen Besuch abstatten, die im Verlauf des Stadtrundwegs Gerlingen mit einer Informationstafel versehen worden sind.

Die Stadt Gerlingen ist die südlichste Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg. Die Stadt hat ca. 20.000 Einwohner. Eine wegweisende Beschilderung oder eine Markierung ist im Verlauf des Gerlinger Stadtrundwegs nicht vorhanden. An 31 Gebäuden oder sonstigen Sehenswürdigkeiten in oder nahe der Innenstadt von Gerlingen wurden Infotafeln montiert.

Es gibt auch einen Flyer zum Stadtrundweg Gerlingen mit einer Beschreibung der 31 Gebäude bzw. Sehenswürdigkeiten und mit einem Lageplan. Diesen Flyer benötigt man, wenn man den Stadtrundweg Gerlingen gehen will. Alternativ kann man sich an die Beschreibung hier in diesem Blog halten.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Der Stuttgarter GPS-Referenzpunkt (Geodätischer Referenzpunkt) auf dem Schlossplatz

Der Stuttgarter GPS-Referenzpunkt befindet sich auf dem Stuttgarter Schlossplatz und damit mitten in der Stadt. Von den Tausenden Passanten, die täglich daran vorbeilaufen, nimmt allerdings so gut wie niemand davon Notiz.

Die staatlichen und kommunalen Vermessungsämter und -behörden haben in den vergangenen Jahren jeweils einen oder mehrere GPS-Referenzpunkte in ihrem Gebiet ausgemessen und dort eine Tafel oder einen Stein aufgestellt. Jedermann und -frau, der oder die ein Gerät mit sogenannten GPS-Koordinaten zur Standortbestimmung hat, kann das Gerät beim GPS-Referenzpunkt (GPS = Global Positioning System) eichen. Hierzu muss man die GPS-Positionsdaten des eigenen Geräts mit den am GPS-Referenzpunkt angegebenen und genau ausgemessenen Daten vergleichen.

Der Stuttgarter GPS-Referenzpunkt wurde am 05.11.2012 eingeweiht. Anlass war die 25jährige Ämterpartnerschaft zwischen dem Stadtmessungsamt Stuttgart und dem Service de l´Information géographique Strasbourg (Straßburg ist eine der Partnerstädte Stuttgarts.).