Donnerstag, 12. April 2018

Jubiläumsweg 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir den ersten Teil des Jubiläumswegs 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt.

Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. hat den Jubiläumsweg 2011 aus Anlass des 150jährigen Jubiläums des Vereins eingerichtet. Der Weg verläuft von Stuttgart-Mühlhausen über Stuttgart-Bad Cannstatt und die Stuttgarter Innenstadt bis hinauf zum Birkenkopf am Rand des Glemswalds. Der Weg weist eine Länge von 15,9 Kilometern auf. Der Weg steigt hierbei von 207 m ü NN auf 511 m ü NN. Wegen des dichten Netzes öffentlicher Verkehrsmittel im Wegverlauf kann man den Weg gut in einzelne Abschnitte einteilen.

Der Wegabschnitt des Jubiläumswegs von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt verläuft praktisch durchgehend entlang des Neckars ohne Höhenunterschiede. Mehrfach wird der Neckar überquert, jeweils im Verlauf von Fußgängerbrücken. Der Wegabschnitt ist ca. 7,2 Kilometer lang.


Wegzeichen/Markierung/Beschilderung
Das Wegzeichen des Jubiläumswegs 2011 ist ein gelber Kreisring auf weißem Grund. Im Kreisring sind die Schriftzüge "Tal Stadt Berg" und "Jubiläumsweg 2011" vorhanden. Innerhalb des Kreisrings sind der Neckar, die Stuttgarter Innenstadt sowie der Birkenkopf stilisiert.

Das Wegzeichen ist im Wegverlauf in kurzen Abständen vorhanden. Es ist meist auf Klebefolie gedruckt, die an einem Mast befestigt ist. Wegweiser mit der Angabe des Standorts sowie der nächsten Ziele und der Entfernungen sind im Verlauf des Jubiläumswegs leider nicht vorhanden. Hier warten wir nach wie vor darauf, dass auch in der Landeshauptstadt Stuttgart eine einheitliche Beschilderung der Wanderwege eingerichtet wird, wie dies in weiten Bereichen Baden-Württembergs bereits erfolgt ist oder gerade erfolgt. 

Startpunkt Stuttgart-Mühlhausen
Der Jubiläumsweg startet offiziell am Neckarufer in S-Mühlhausen beim Vier-Burgen-Steg. Dort befindet sich auch eine Informationstafel zum Weg.

Bei der Stadtbahnhaltestelle Mühlhausen (U12, U14) überquert man die stadtauswärtige Fahrbahn der Aldinger Straße und geht dahinter wenige Meter bis zum Neckarufer und Vier-Burgen-Steg.

Endpunkt Stuttgart-Bad Cannstatt
Der heutige Abschnitt des Jubiläumswegs endet bei der Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt. Dort kann man über die Wilhelmsbrücke zur Stadtbahnhaltestelle Rosensteinbrücke der U 14 gehen. Oder man geht durch die Altstadt von Bad Cannstatt hindurch und erreicht den Wilhelmsplatz mit seinen Stadtbahnlinien bzw. den Bahnhof von Bad Cannstatt mit der S-Bahn.

Im Verlauf des Jubiläumswegs unterwegs
Man überquert den Neckar im Verlauf des 2010 fertiggestellten, eleganten Vier-Burgen-Stegs (erste Neckarquerung). Dahinter wendet man sich nach rechts und folgt dem Neckar flussaufwärts.

Nach kurzer Zeit kann man nach links auf einer Treppe zur Burgruine Hofen hinaufsteigen (Siehe auch Die neue Wegeverbindung zur Burgruine Hofen als Teil des Landschaftsparks Region Stuttgart im Post vom 27.01.2016 in diesem Blog). Diese 1250 erbaute Burg ist heute noch die besterhaltene Burgruine Stuttgarts. Man kann den Abstecher auch noch etwas erweitern und die St. Barbarakirche in Hofen ansehen. Dies ist fast die einzige barocke Kirche in Stuttgart.

Vom Abstecher zurückgekehrt folgt man dem Neckar weiter flussaufwärts. Nach kurzer Zeit sieht man auf der linken, flussabgewandten Seite ein Fährhaus. Beim Gebäude steht eine Infotafel, die das Baujahr des Häuschens mit 1813 angibt. Der Fährbetrieb bestand allerdings bereits ab 1350. 

Weitergehend unterquert man die Mühlhäuser Straße beim Hofener Wehr. Das dortige Flusskraftwerk wurde 1927-1935 von Otto Konz erbaut. Später kam auch noch eine Schleuse hinzu.

Man folgt weiter dem Neckarufer flussaufwärts. Nach einigen hundert Metern kommt man zum Max-Eyth-See, der sich links der Wegs ausbreitet. Kurze Zeit sieht man nun beidseits des Wegs Wasser, rechts den Neckar und links den Max-Eyth-See. Der Max-Eyth-See entstand 1932 und wurde 1934/35 zu einer Freizeitanlage umgestaltet. Dies ist der größte See Stuttgarts.

Im folgenden Post in diesem Blog geht es weiter mit dem Spaziergang im Verlauf des Jubiläumswegs 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V..

Hier gibt es eine Übersicht über den Jubiläumsweg 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Abschnitten des Wegs befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stuttgarter Stadtbezirk Mühlhausen. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Mühlhausen befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Bad Cannstatt befassen, verlinkt. 
Wegzeichen des Jubiläumswegs 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V.
Eine Treppe führt vom Neckarufer hinauf zur Burgruine Hofen
Blick vom Neckarufer bei S-Hofen flussaufwärts zur Hofener Schleuse
Nahe des Deichs am Neckarufer von S-Hofen steht ein altes, 1813 errichtetes Fährhaus.
Blick vom Neckarufer bei S-Hofen flussabwärts zum Vier-Burgen-Steg
Blick zum Hofener Wehr am Neckar, das auch ein Kraftwerk beinhaltet. Angrenzend liegt die Schleuse Hofen.
Ein Frachtschiff fährt auf dem Neckar im Verlauf zwischen dem Max-Eyth-See und den Weinbergen bei S-Freiberg.
Blick vom Neckardamm zum Max-Eyth-See

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