Montag, 29. Januar 2018

Neue Wanderkarte 1:25.000 Kirchheim unter Teck

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im Dezember 2017 die neue Wanderkarte Kirchheim unter Teck im Maßstab 1:25.000 fertiggestellt.

Mit der Herausgabe dieser Karte wird eine neue Epoche der Wanderkarten für Baden-Württemberg eingeläutet. Denn das LGL plant, zukünftig ganz Baden-Württemberg mit über 70 Kartenblättern im Maßstab 1:25.000 abzudecken.

Die neue Wanderkarte 1:25.000 ist so etwas wie der Prototyp der neuen Wanderkartenserie. Herausgeber der Karte Kirchheim unter Teck ist der Schwäbische Albverein. Für Kartographie und Druck ist das LGL verantwortlich. Die neue Wanderkarte Kirchheim unter Teck als Prototyp ist noch nicht in das geplante Kartenschema der zukünftigen 1:25.000er-Karten eingebunden, sondern wird unter dem Titel "Sonderkarte Kirchheim" geführt.

Samstag, 27. Januar 2018

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtgeschichtlichen Weg in Sindelfingen-Maichingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Wir haben mit dem Spaziergang durch Maichingen auch bereits begonnen und sind bis zur Station Station 6 des Wegs gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Im Verlauf der Sindelfinger Straße geht es weiter in Richtung Norden. Bei der Kreuzung Sindelfinger Straße / Pfaffengasse befindet sich die Station 7, das Alte Rathaus. Man folgt der Sindelfinger Straße weiter bis zur Kreuzung mit der Friedenstraße. Dort befindet sich die Station 8, das Kriegerdenkmal.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen, Teil 1 von 2

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen führt mit einer Länge von 1,1 Kilometern an zwölf interessanten Gebäuden vorbei.

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wollen wir einen Rundgang durch Maichingen machen und hierbei alle zwölf Stationen des Stadtgeschichtlichen Wegs besuchen.

Maichingen ist ein Stadtteil von Sindelfingen. Im Jahr 1971 wurde der ehemals selbständige Ort nach Sindelfingen eingemeindet. Maichingen befindet sich nordwestlich von Sindelfingen und ist heute noch als eigenständige Ortschaft erkennbar. 

Der Stadtgeschichtliche Weg Maichingen ist ein Teil des Stadtgeschichtlichen Wegs Sindelfingen, der aus den drei eigenständigen Teilen Sindelfingen-Kernstadt, Maichingen und Darmsheim besteht. Der Weg wurde Anfang der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts vom Schwarzwaldverein Sindelfingen e.V. geschaffen.

An der Mehrzahl der Stationen des Stadtgeschichtlichen Wegs Maichingen befinden sich Informationstafeln. Eine Wegweisung von Station zu Station ist nicht vorhanden. Nachfolgend wird der Weg von Station zu Station möglichst genau beschrieben.

Freitag, 19. Januar 2018

Spaziergang auf dem Johannes-Kepler-Planetenweg in Weil der Stadt

Wir spazieren im heutigen Post in diesem Blog entlang des ersten Stücks des Johannes-Kepler-Planetenwegs in Weil der Stadt und kommen hierbei an den Info-Tafeln zu den inneren Planeten unseres Sonnensystems vorbei.

Es gibt in der Region Stuttgart mehrere Planetenwege. Der Johannes-Kepler-Planetenweg in Weil der Stadt ist vielleicht der Beste unter allen Planetenwegen.

Das hängt zunächst mal damit zusammen, dass Weil der Stadt der Geburtsort von Johannes Kepler (27.12.1571 - 15.11.1630) ist, des Entdeckers der Planetengesetze. Dann ist die Maßstäblichkeit des Johannes-Kepler-Planetenwegs vorbildlich.

Für jeden Planeten ist im Wegverlauf eine Info-Tafel aufgestellt. Die Sonne wird im Modell des Planetenwegs durch das Ziffenrblatt der nördlichen Turmuhr der Stadtkirche St. Peter und Paul repräsentiert. Dieses Ziffernblatt ist von allen Info-Tafeln aus sichtbar. Der Durchmesser des Zifferblatts mit 2,50 Metern entspricht dem Sonnendurchmesser im Modell. Die Luftlinienentfernung von den einzelnen Info-Tafeln zum Zifferblatt der Kirchturmuhr entspricht der Entfernung der einzelnen Planeten zur Sonne im Modell. Die sichtbare Größe des Ziffenblatts der Kirchturmuhr entspricht von jeder Info-Tafel aus genau der Größe, in der man die Sonne sehen würde, stünde man auf dem jeweiligen Planeten.

Dienstag, 16. Januar 2018

Weil der Stadt - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Weil der Stadt im Landkreis Böblingen und in der Naturlandschaft des Gäu ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Weil der Stadt kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Weil der Stadt befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. 

Weil der Stadt besitzt eine schöne Altstadt mit einem zum Teil erhaltenen Mauerring. Weil der Stadt ist als Geburtsort des Astronomen Johannes Kepler und des Reformators Johannes Brenz bekannt.

Weil der Stadt liegt im Gäu, einer herben Landschaft mit Magerwiesen und Hecken, die sich zwischen den Keuperlandschaften bei Stuttgart und dem Schwarzwald befindet. Die Umgebung von Weil der Stadt lädt zum Spazierengehen und Wandern ein.  

Steckbrief
Name: Weil der Stadt
Einwohner: ca. 19.000
Fläche: 43,14 km²

Donnerstag, 11. Januar 2018

Aussichtspunkt Tiroler Fels, 636 m ü NN, bei Geislingen/Steige

Auf dem Kopf des Tiroler Fels am Albtrauf der Geislinger Alb befindet sich einer der schönsten Aussichtspunkte auf die Bahnstrecke Geislinger Steige.

Die Bahnstrecke Stuttgart-Ulm (Filstalbahn) verläuft südlich von Geislingen an der Steige durch das Rohrachtal und steigt hierbei auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb hinauf (Geislinger Steige). Der Tiroler Fels befindet sich auf der Westseite des Rohrachtals. Nachmittags ergeben sich somit vom Tiroler Fels die besten Blicke in Richtung Osten auf die Bahnstrecke Geislinger Steige.

Lokalpatrioten haben das Rohrachtal mit seinen Felsen auch bereits als den Grand Canyon von Geislingen bezeichnet. Das ist sicher etwas übertrieben, jedoch kommt darin auch ein Stück Heimatliebe zum Ausdruck. 

Samstag, 6. Januar 2018

Die Göppinger Firma Schuler - ein Ankerpunkt an der Route der Industriekultur im Filstal

Die Firma Schuler in Göppingen ist einer von zur Zeit 19 Ankerpunkten an der Route der Industriekultur im Filstal.

Ankerpunkte der Route der Industriekultur im Filstal sind bedeutende Zeugnisse der Industriekultur im Filstal, bei denen Führungen, Ausstellungen und Werksverkäufe angeboten werden sowie häufig ein gastronomisches Angebot vorhanden ist. Bei jedem Ankerpunkt befinden sich Informationsstelen. Neben den Ankerpunkten umfasst die Route der Industriekultur im Filstal auch vier Info-Stationen sowie 121 Orte der Industriekultur. Die Route ist konkret vor Ort als Radweg ausgeschildert. Man kann jeden einzelnen Ort der Route jedoch auch zu Fuß erreichen.

Die Route der Industriekultur im Filstal soll das industrielle Erbe und die heutige Firmenlandschaft im Filstal einem breiteren Publikum näher bringen. Die Route der Industriekultur im Filstal ist Teil des vom Verband Region Stuttgart geförderten Landschaftsparks Region Stuttgart. Die Route der Industriekultur wurde auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg IV B gefördert.

Dienstag, 2. Januar 2018

Neue Infotafel beim Naturdenkmal Birkenkopfverwerfung in Stuttgart-West

Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. hat am 13. Oktober 2017 das sanierte Naturdenkmal Birkenkopfverwerfung in Stuttgart-West eingeweiht und dort eine neue Infotafel enthüllt

Das Naturdenkmal Birkenkopfverwerfung ist ein geologisches Naturdenkmal. Es umfasst einen Aufschluss an einer Straßenböschung bei der Einmündung Rotenwaldstraße / Geißeichstraße am Fuß des Birkenkopfs.

Der Aufschluss wurde bei den Straßenarbeiten in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts freigelegt und anschließend konserviert. Der Besucher findet heute so etwas wie einen Schaukasten vor. Neu seit dem 13. Oktober 2017 ist eine Beleuchtung des Schaukastens, die man per Knopfdruck aktivieren kann.