Donnerstag, 17. Mai 2018

Die neuen Enztreppen in Besigheim - erster Bauabschnitt des neuen Enzparks

Die neuen Enztreppen in Besigheim wurden im Frühjahr 2018 eröffnet. Die Enztreppen sind der erste Bauabschnitt des neuen Enzparks (Südpark) in Besigheim.

Der neue Enzpark wird sich im Gebiet zwischen den beiden Enzbrücken und der Riedstraße befinden. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die beiden Enzufer entlang der Altstadt umgestaltet werden mit dem Ziel einer deutlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität. 

Außer den Enztreppen wird das Projekt des neuen Enzparks verschiedene Spielbereiche für Kinder und Jugendliche, eine Fußgänger- und Radwegbrücke über die Enz (Mühlensteg), ein Parkhaus mit ca. 205 Stellplätzen und die Neupflanzung von ca. 60 Bäumen umfassen.

Die neuen Enztreppen befinden sich am linken Enzufer unmittelbar südlich der Alten Enzbrücke. Die Baukosten für die Enztreppen betrugen ca. 610.000 Euro. Vom Verband Region Stuttgart kommt im Rahmen des Vorhabens "Landschaftspark Region Stuttgart" ein Zuschuss von 439.000 Euro für den gesamten Enzpark (Förderjahr 2016). Der erste Spatenstich war am 8. Dezember 2016.

Aus der Bevölkerung wurde bereits Kritik an den Enztreppen laut. So sind die Enztreppen nicht - wie ursprünglich geplant - bis zum Wasserspiegel der Enz geführt. Vielmehr schließen die Enztreppen nun mit einer Betonmauer zur Enz hin ab. Auch wurden und werden viele alte Bäume für das Projekt Enzpark gefällt.

Montag, 14. Mai 2018

Stauferstele in Besigheim

Die Stauferstele in Besigheim befindet sich an der höchsten Stelle der Altstadt beim Schochenturm.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand Mai 2018 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Besigheim wurde am 7. Mai 2012 eingeweiht. Es ist die insgesamt 13. Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern. Den oberen Abschluss der Stele bildet ein die Reichskrone symbolisierendes goldenes Band. 

Dies sind die vier Wappen auf der Stauferstele in Besigheim: Wappen des Reichs, Wappen von Besigheim, Wappen von Baden, Wappen des Herzogtums Schwaben.

Freitag, 11. Mai 2018

Besigheim - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Besigheim im Landkreis Ludwigsburg an der Mündung der Enz in den Neckar ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Besigheim kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Besigheim befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Besigheim liegt malerisch im württembergischen Weinanbaugebiet an der Mündung der Enz in den Neckar. 

Besigheim bezeichnet sich als Deutschlands schönster Weinort. Dies geht auf eine Publikumswahl aus dem Jahr 2010 zurück. Die steilsten Weinberge in der Umgebung von Besigheim sind nach wie vor historische Terrassenweinberge.

Die imposant auf einem Bergrücken zwischen der Enz und dem Neckar gelegene Altstadt von Besigheim steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Entlang der beiden Flüsse gibt es natürliche Abschnitte, die auch für die Erholung geeignet sind.

Steckbrief
Name: Besigheim
Einwohner: ca. 12.200
Fläche: 16,83 km²

Sonntag, 6. Mai 2018

Thementafeln "Der Nesenbachkanal" und "Der Nesenbach" im Stuttgarter Schlossgarten

Am Rand des Stuttgarter Mittleren Schlossgartens in Stuttgart-Mitte beim Abgang zur U-Haltestelle Neckartor haben die Landeshauptstadt Stuttgart und der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart (SES) zwei Thementafeln zum Nesenbach und zum Nesenbachkanal aufgestellt.

Stuttgart liegt ja eigentlich nicht am Neckar, sondern am Nesenbach. Dieser Bach durchfloss früher den Stuttgarter Talkessel. Schon vor langer Zeit wurde der Nesenbach einer neuen Bestimmung als Abwassersammler zugeführt und in den Untergrund verlegt.

Der Hauptsammler Nesenbach ist heute 12,5 Kilometer lang. Zwischen dem früheren Quellgebiet in Stuttgart-Vaihingen und der Mündung in den Neckar beim Leuzebad gibt es einen Höhenunterschied von 250 Metern. Ab dem Jahr 1860 wurde der Hauptsammler Nesenbach abschnittsweise überdeckt. 

Direkt bei den beiden Thementafeln wurde ein Zugang zum Hauptsammler Nesenbach geschaffen. Die SES bietet dort Führungen an. Im Fußgängergeschoß der benachbarten U-Haltestelle Neckartor gibt es Informationen zur Großen Kanalführung.

Dienstag, 1. Mai 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Wegweiserstandort Bodenfels am Albtrauf über dem Oberen Filstal gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Der Weg verlässt nun den Albtrauf und führt über die Albhochfläche auf Feldwegen zum Geiselsteinhaus. Bei einer Feldwegkreuzung biegt man nach rechts ab. Die Abzweigung ist gut beschildert. Dann erreicht man den Parkplatz des Geiselsteinhauses. Dort geht es nach links bis zum Haus. 

Das Geiselsteinhaus gehört der TG Geislingen. Es ist von April bis Oktober an den Wochenenden geöffnet. Es gibt während der Öffnungszeiten einige Speisen und Getränke. Beim Haus befinden sich vielfältige Spielmöglichkeiten.

Sonntag, 29. April 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde.

Vom Startpunkt des Weges bei der Jahnhalle in Geislingen an der Steige folgt man der Steingrubestraße wenige Meter bis zur B 10 und überquert diese Straße mit Hilfe einer Lichtsignalanlage. Auf der anderen Seite der B 10 folgt man der geradeaus weiterführenden Knollstraße bis zu ihrem Ende. Vom Startpunkt des Weges bis hinauf zum Ostlandkreuz geht es zusammen mit dem Qualitätsweg Steigen-Tour aus der Wegegruppe der Löwenpfade.

Nun beginnt der lange und andauernde Anstieg hinauf zur Hochfläche der Schwäbischen Alb bei der Schildwacht mit dem Ostlandkreuz. Ein Weg und Treppen führen hinauf zur Karlstraße. Man überquert diese Straße und folgt ihr wenige Meter bergauf. Dann geht es auf einer Straßenverbindung weiter hinauf zur Türkheimer Straße. Man überquert auch diese Straße und folgt ihr weiter bergauf. In einer Straßenkehre ist man am Ortsende von Geislingen an der Steige angekommen. 

Freitag, 27. April 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 1 von 3

Die Ostlandkreuz-Runde ist ein 6,4 Kilometer langer Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Die Ostlandkreuz-Runde wurde im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen im Jahr 2017 neu markiert und beschildert. Sie ist einer von mehreren neuen Rundwanderwegen in Geislingen an der Steige.

Die Ostlandkreuz-Runde ist das Thema im heutigen und in den folgenden beiden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. In den folgenden beiden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Die Ostlandkreuz-Runde führt von der Innenstadt von Geislingen an der Steige am Albtrauf hinauf zur Schildwacht mit dem Ostlandkreuz, einem großen, von weitem sichtbaren Gipfelkreuz. Es geht dann am Albtrauf über dem Oberen Filstal entlang, über die Albhochfläche mit dem Geiselsteinhaus und schließlich am Albtrauf über dem Rohrachtal entlang. Dann steigt die Ostlandkreuz-Runde wieder hinab zur Innenstadt von Geislingen.

Steckbrief
Name: Ostlandkreuz-Runde
Wegegruppe: Rundwanderwege in und bei Geislingen an der Steige
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 6,4 Kilometer
Höhenunterschied: 270 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinde: Geislingen an der Steige
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Start- und Zielpunkt
Man kann mit der Rundwanderung selbstverständlich an jedem beliebigen Punkt beginnen und enden. Der Hauptstart- und Zielpunkt ist der Parkplatz an der Jahnhalle, nur wenige hundert Meter vom Bahnhof von Geislingen an der Steige entfernt. Bei diesem Parkplatz befindet sich auch eine Informations- und Orientierungstafel, auf der unter anderem auch der Wegverlauf der Ostlandkreuz-Runde verzeichnet ist.

Wegzeichen
Die Ostlandkreuz-Runde hat ein eigenes Wegzeichen. Es besteht aus einem stilisierten, schwarzen Kreuz auf fünf schräggestellten Balken in den Farben blau, grün, rot, gelb und violett.

Beschilderung
An wichtigen Punkten im Wegverlauf finden sich freistehende Wegweiser, die an Aluminiumpfosten befestigt sind. Die Farbe der Wegweiser ist grün, entsprechend den Vorgaben des Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb, das grüne Wegweiser für die örtlichen Rundwanderwege vorsieht.

Die Wegweiser zeigen in der Pfeilspitze das Wegzeichen. Im Zielfeld der Wegweiser sind zwei bis drei Ziele mit dem Namen, der Entfernung und touristischen Piktogrammen aufgeführt. Im weißen Namensfeld der Wegweiser (im Schilderrücken) sind der Wegname, das Weglogo, das Symbol für Rundwanderweg, die Weglänge sowie die Logos des Schwäbischen Albvereins und des Landkreises Göppingen angegeben.


An den Wegweiserpfosten befindet sich die Standort-Information. In Abweichung zum neuen Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb ist diese Info nicht auf eine metallene Plakette, sondern auf Klebefolie gedruckt. Die Standort-Information umfasst den Namen, die Höhe und die Nummer des Standorts, den UTM-Wert, das Logo des Landkreises Göppingen, das Logo des Verbands Region Stuttgart, einen QR-Code sowie eine Telefonnummer der Touristik des Landkreises Göppingen.

Im Wegverlauf ist das Wegzeichen in kurzen Abständen vorhanden. Es ist entweder auf ein Täfelchen gedruckt, das an Bäume und Holzpfosten genagelt ist. Oder es ist auf eine Klebefolie gedruckt, die auf einer Metallunterlage befestigt ist. Beim Wegzeichen ist teilweise auch noch ein schwarzer Richtungspfeil vorhanden. 

Wegweiserstandorte
(Gehrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn)
Geislingen an der Steige, Parkplatz Jahnhalle / Steingrubestraße, 457 m (NN), Standort-Nr. GEI.102.1
Türkheimer Straße (L 1230), 532 m (NN), Standort-Nr. GEI.030.1
Ostlandkreuz, 669 m (NN), Standort-Nr. GEI.031.1
Wanderparkplatz Ostlandkreuz, 650 m (NN), Standort-Nr. GEI.033.1
Bodenfels, 649 m (NN), Standort-Nr. GEI.036.1
Parkplatz Geiselsteinhaus, 649 m (NN), Standort-Nr. GEI.126.1
Geiselstein, 648 m (NN), Standort-Nr. GEI.068.1
Alte Türkheimer Steige Süd, 641 m (NN), Standort-Nr. GEI.069.1
Alte Türkheimer Steige (Nord), 547 m (NN), Standort-Nr. GEI.029.1
Geislingen an der Steige, Gartenstraße (B 10) / Bismarckstraße, Standort-Nr. GEI.028.1
Geislingen an der Steige, Schillerstraße, 468 m (NN), Standort-Nr. GEI.027.1
Geislingen an der Steige, Parkplatz Jahnhalle / Steingrubestraße, 457 m (NN), Standort-Nr. GEI.102.1

Höhepunkte
Aussicht von der Schildwacht mit dem Ostlandkreuz
Aussicht ins Obere Filstal vom Bodenfels
Felsen Geiselstein mit Aussicht in das Rohrachtal und auf die Geislinger Steige

Gehrichtung
Der Rundweg ist in beiden Richtungen markiert und beschildert. Die bevorzugte Richtung ist entgegen dem Uhrzeigersinn.

Wegbeschaffenheit
Der Weg verläuft vielfach über Pfade, die auch steil sein können. Ein weiterer Teil verläuft entlang von Forstwegen und auf Feldwegen. Ein Wegteil führt durch Geislingen an der Steige auf asphaltierten und gepflasterten Wegen hindurch.

Wie kommt man hin?
Der Bahnhof Geislingen (Steige) liegt im Verlauf der Filstalbahn Stuttgart-Ulm. Alle Regionalzüge halten im Bahnhof Geislingen (Steige). Mit einer Tageskarte Netz des VVS kann man bis zum Bahnhof Geislingen (Steige) fahren.

Beim Bahnhof Geislingen (Steige) unterquert man die Bahnhofstraße und folgt dann der Parkstraße abwärts. Nach kurzer Zeit biegt man nach links in den Stadtpark ab und durchquert ihn. Am südlichen Ende des Stadtparks befinden sich die Jahnhalle und der Startpunkt der Ostlandkreuz-Runde. Die Entfernung vom Bahnhof bis hierher ist ca. 450 Meter. 

Der Parkplatz Jahnhalle befindet sich im Zentrum von Geislingen an der Steige an der Stelle, wo die Steingrubestraße von der B 10 (Eberhardstraße) abzweigt. Am Rand des Parkplatzes steht eine Info- und Orientierungstafel zu den Wanderwegen in Geislingen an der Steige.

Wanderkarte 
Die Ostlandkreuz-Runde ist in den aktuellen Ausgaben der Grünen Reihe der Wanderkarten des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung noch nicht eingetragen.

Das Gebiet, in dem die Ostlandkreuz-Runde verläuft, wird von der folgenden Wanderkarte abgedeckt:
Wanderkarte 1:35.000 Blatt 20 Geislingen Blaubeuren, 2. Auflage 2012


Ab dem folgenden Post in diesem Blog wandern wir dann im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde.

Geislingen an der Steige ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart. Hier gibt es eine Übersicht über Geislingen an der Steige. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Geislingen an der Steige befassen, verlinkt.
Wegzeichen der Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige, aufgedruckt auf ein Metallplättchen, das an einem Baum befestigt ist
Wegzeichen der Ostlandkreuz-Runde, aufgedruckt auf eine Klebefolie, die an einem Mast befestigt ist, mit zusätzlichem Richtungspfeil
Wegweiserstandort im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde (Wegweiserblatt unten)
Wegweiserblatt im Verlauf der Ostlandkreuzrunde
Standort-Information an einem Wegweiserstandort im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde
Zwischenwegweiser an einem Holzpfosten im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde

Sonntag, 22. April 2018

Von Stuttgart-Wangen auf dem Wangener Höhenweg hinauf auf die Wangener Höhe

Heute spazieren wir auf dem sogenannten Wangener Höhenweg vom Neckartal hinauf auf die Wangener Höhe. Von der Stadtbahnhaltestelle Wangen Marktplatz bis zum Eugen-Denneler-Brunnen auf der Wangener Höhe legt man eine Strecke von ca. 2,6 Kilometern zurück.

Die Wangener Höhe in den Stadtbezirken Stuttgart-Wangen und Stuttgart-Hedelfingen wird von zahlreichen Wegen, Pfaden und Treppen durchzogen. In den Jahren 2011 und 2012 hat man viele dieser im Laufe der Zeit zugewachsenen Wege im Rahmen des Projekts Wandel & Wege Wangener Höhe wieder begehbar gemacht.

Startpunkt des Wangener Höhenwegs ist am Fuß der Michaelskirche in Stuttgart-Wangen. Die um 1250 erbaute Michealskirche ist eine der ältesten Kirchen Stuttgarts. Sie steht in leicht erhöhter Lage südwestlich über dem bebauten Gebiet von Stuttgart-Wangen.

Donnerstag, 19. April 2018

Der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen

Der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen befindet sich im Neckartal links des Neckars.

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Wangen gehören der Großmarkt, ein kleiner Teil des Stuttgarter Hafens sowie der größere Teil der Wangener Höhe, eines letzten Ausläufers der Filderhochfläche sowie größten Gartengebiets von Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Wangen
Einwohner: ca. 8.900
Fläche: 342,6 Hektar

Samstag, 14. April 2018

Jubiläumsweg 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Etappe des Jubiläumswegs 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von Stuttgart-Mühlhausen nach Stuttgart-Bad Cannstatt.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Wir haben mit dem Spaziergang auch bereits begonnen und sind bis zum Max-Eyth-See gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Es geht weiter am Neckarufer entlang neckaraufwärts. Bald kommt der Max-Eyth-Steg ins Blickfeld, eine 1989 fertiggestellte Hängebrücke. Auf dieser Brücke überquert man den Neckar (zweite Neckarquerung).

Nun folgt man der kaum befahrenen Austraße am anderen Neckarufer entlang weiter flussaufwärts. Nach einiger Zeit befindet sich auf der rechten Straßenseite das Naturdenkmal Erdgeschichtlicher Aufschluss im Löß Freienstein (siehe auch den Post vom 07.02.2017 in diesem Blog). Bald darauf unterquert man die Stadtbahnstrecke und die Neckartalstraße bei der Aubrücke. Dahinter folgt man weiter dem Neckarufer flussaufwärts.

Donnerstag, 12. April 2018

Jubiläumsweg 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir den ersten Teil des Jubiläumswegs 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt.

Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. hat den Jubiläumsweg 2011 aus Anlass des 150jährigen Jubiläums des Vereins eingerichtet. Der Weg verläuft von Stuttgart-Mühlhausen über Stuttgart-Bad Cannstatt und die Stuttgarter Innenstadt bis hinauf zum Birkenkopf am Rand des Glemswalds. Der Weg weist eine Länge von 15,9 Kilometern auf. Der Weg steigt hierbei von 207 m ü NN auf 511 m ü NN. Wegen des dichten Netzes öffentlicher Verkehrsmittel im Wegverlauf kann man den Weg gut in einzelne Abschnitte einteilen.

Der Wegabschnitt des Jubiläumswegs von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt verläuft praktisch durchgehend entlang des Neckars ohne Höhenunterschiede. Mehrfach wird der Neckar überquert, jeweils im Verlauf von Fußgängerbrücken. Der Wegabschnitt ist ca. 7,2 Kilometer lang.

Samstag, 7. April 2018

Aussicht vom Riesbergturm bei Murrhardt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald

Der Riesbergturm ist ein hölzerner Aussichtsturm bei Murrhardt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

Der 25 Meter hohe Turm ist ständig geöffnet. Der Turm wurde im Jahr 1974 errichtet. Nach einem Brand im Jahr 2008 wurde der Turm am 25. September 2010 ein zweites Mal eingeweiht.

Die in der Topographischen Karte des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung mit Rißberg bezeichnete Erhebung mit dem Turm befindet sich südlich über dem Murrtal und südsüdöstlich über Murrhardt. Die Umgebung des Turms ist bewaldet. Durch Freischneiden hat man erreicht, dass es vom Turm aus eine schöne Sicht in das Murrtal mit der Stadt Murrhardt gibt.

Am Fuß des Turms befindet sich ein Grillplatz mit Sitzgelegenheiten. Von Murrhardt führt ein beschilderter Wanderweg hinauf zum Riesbergturm.

Montag, 2. April 2018

Das Kornhaus und der neugestaltete Kornhausplatz in Göppingen

Ende des Jahres 2017 wurde in Göppingen der neugestaltete Kornhausplatz fertiggestellt. Damit wurde in Göppingen innerhalb weniger Jahre nach dem Schlossplatz ein weiterer wichtiger innerstädtischer Platz umgestaltet. Der Bahnhofsplatz als dritter im Bunde ist gerade eine Baustelle.

Das könnte ein Anlass sein, diesen Teil der Göppinger Innenstadt, die sich übrigens in großem Tempo mit immer wieder neuen Großbaustellen modernisiert, zu besuchen.

Der Umbau des Kornhausplatzes begann im April 2017. Zuvor war im Jahr 2015 ein Wettbewerb für die Umgestaltung des Platzes ausgelobt worden. Die Kosten des Umbaus beliefen sich auf 2 Mio. Euro. Davon erhielt die Stadt Göppingen 800.000 Euro als Zuschuss.

Das historische (Adelberger) Kornhaus ist das platzprägende Gebäude am Kornhausplatz. Das Adelberger Kornhaus wurde 1514 erbaut und 1792 nach einem Brand wiederaufgebaut. Seit dem Jahr 1981 befindet sich die Göppinger Stadtbibliothek im Kornhaus.

Mittwoch, 28. März 2018

Stadtrundgang Nürtingen, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundgang Nürtingen.

Im vorangegangenen Post sind wir mit dem Spaziergang bis zum sogenannten Kroatenhof gekommen, der noch zu Station 9 gehört. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Vom Kroatenhof geht es auf dem schon bekannten Weg wieder zurück bis zum Fuß der Zeppelinstaffeln. Unterwegs könnte man noch einen kleinen Abstecher zum nahen Neckarufer machen.

Man folgt vom Fuß der Zeppelinstaffeln der Mönchstraße in Richtung Norden und kommt zur Station 10, dem Schlossberg. Das Viertel am Schlossberg bietet den geschlossensten Eindruck vom alten Nürtingen.

Sonntag, 25. März 2018

Stadtrundgang Nürtingen, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundgang Nürtingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen. Wir haben dort auch bereits mit dem Spaziergang begonnen und sind bis zur Station 4, dem Rathaus gekommen.Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Von der Marktstraße mit dem Rathaus geht es weiter zur Station 5, dem Blockturm. Dies ist ein Rest der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die 1354 erstmals erwähnt wird. Hierzu folgt man vom östlichen Ende der Marktstraße der Brunnsteige in Richtung Süden abwärts und biegt dann nach links in die Turmstraße, eine Sackgasse, ein. Darauf geht es wieder zurück zur Marktstraße.

Man folgt nun der Marktstraße in Richtung Westen. Auf der rechten Seite kommt bald ein beeindruckendes Gebäudeensemble ins Blickfeld, die Station 6, bestehend aus der Stadtschreiberei, der Vogtei (Oberamt) und der Lateinschule. In der Stadtschreiberei brach der Stadtbrand von 1750 aus. Die Lateinschule ist seit 1481 nachweisbar.  

Donnerstag, 22. März 2018

Stadtrundgang Nürtingen, Teil 1 von 3

Die Altstadt von Nürtingen liegt auf einem Hügel, der früher vom Neckar umflossen worden ist. Die reizvolle Lage der Altstadt und einige außergewöhnliche und interessante Gebäude lassen einen Rundgang durch die Altstadt von Nürtingen lohnend erscheinen.

Es gibt einen Prospekt "Stadtrundgang" der Stadt Nürtingen. An einigen Gebäuden hängen zudem Informationstafeln. Der Prospekt führt 12 Stationen auf. In den Texten zu den einzelnen Stationen werden jedoch noch weitere Orte genannt, so dass der Stadtrundgang Nürtingen an wesentlich mehr als 12 besonderen Gebäuden und Brunnen vorbeikommt.

Im heutigen und in den folgenden beiden Posts in diesem Blog wollen wir den Stadtrundgang Nürtingen nachvollziehen. Start- und Endpunkt des Spaziergangs ist der Bahnhof von Nürtingen an der Neckartalbahn Stuttgart-Plochingen-Tübingen.

Samstag, 17. März 2018

Info-Station Eislingen/Fils an der Route der Industriekultur im Filstal

Auf einer kleinen Plattform direkt an der Fils und nahe des Bahnhofs von Eislingen/Fils befindet sich eine von zur Zeit fünf Info-Stationen an der Route der Industriekultur im Filstal

Die "Info-Stationen Industriekultur" vermitteln Spannendes und Wissenswertes zur industriellen Vergangenheit und Gegenwart der Städte und Gemeinden im Filstal. Sie liegen in attraktiven Freiräumen und umfassen Info-Stelen mit QR-Codes sowie Sitz- und Rastmöglichkeiten. Neben den Info-Stationen umfasst die Route der Industriekultur im Filstal auch 19 Ankerpunkte sowie 121 Orte der Industriekultur. Die Route ist konkret vor Ort als Radweg ausgeschildert. Man kann jeden einzelnen Ort der Route auch zu Fuß erreichen. 

Die Route der Industriekultur im Filstal soll das industrielle Erbe und die heutige Firmenlandschaft im Filstal einem breiteren Publikum näher bringen. Die Route der Industriekultur im Filstal ist Teil des vom Verband Region Stuttgart geförderten Landschaftsparks Region Stuttgart. Die Route der Industriekultur wurde auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg IV B gefördert.

Die Info-Station Eislingen wurde im Jahr 2016 mit einem Betrag von 30.680 Euro vom Verband Region Stuttgart gefördert (Gesamtkosten 61.000 Euro). Die Info-Station Eislingen/Fils umfasst zwei beidseitig bedruckte Stelen, Fahrradständer und Sitzgelegenheiten. Die Info-Station Eislingen wurde an der Wasserentnahmestelle der ehemaligen Papierfabrik Fleischer errichtet.

Mittwoch, 14. März 2018

Neue Wanderkarte 1:25.000 Tübingen Schönbuch


Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im Dezember 2017 die neue Wanderkarte Tübingen Schönbuch im Maßstab 1:25.000 fertiggestellt.

Dies ist die zweite Wanderkarte einer neuen Serie im Maßstab 1:25.000, die später einmal über 70 Kartenblätter umfassen und ganz Baden-Württemberg abdecken soll.

Die neue Wanderkarte Tübingen Schönbuch ist das Blatt W 237 der neuen 1:25.000er-Serie. Die ISBN-Nummer ist 978-3-920801-95-7.

Die beidseitig bedruckte Karte deckt den gesamten Schönbuch und auch einige angrenzende Gebiete ab. Im Norden reicht das Kartenbild bis Holzgerlingen, im Osten bis Metzingen, im Süden bis Reutlingen und im Westen bis Jettingen.

Die folgenden Weitwanderwege sind mit einem Teilstück auf der Karte abgebildet:
1. Haupt- und Weitwanderwege des Schwäbischen Albvereins
1.1 Schwäbische Alb-Nordrand-Weg (Albsteig) (HW 1)
1.2 Main-Neckar-Rhein-Weg (HW 3), gleichzeitig Wanderweg Baden-Württemberg
1.3 Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg (HW 5)
1.4 Burgen-Weg
1.5 Gustav-Ströhmfeld-Weg

1.6 Neckarweg
Weitwanderweg "Neckarweg" in der Region Stuttgart im Post vom 08.02.2016

2. Fernwanderwege des Schwarzwaldvereins
2.1 Gäurandweg

3. Sonstige Wanderwege
3.1 Jakobusweg Rothenburg - Rottenburg
Jakobswege in der Region Stuttgart im Post vom 21.04.2015

3.2 Hugenotten- und Waldenserpfad

3.3 Martinusweg
Der Martinusweg - ein Pilgerweg und eine Kulturroute des Europarats im Post vom 02.01.2017

Montag, 12. März 2018

Die Helfenstein-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Helfenstein-Runde, einem Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Ödenturm hoch über Geislingen an der Steige gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Leider ist der Ödenturm nur an wenigen Wochenenden im Jahr geöffnet. Das ist aber nicht ganz so schlimm. Denn direkt beim Ödenturm hat man vor wenigen Jahren eine neue Aussichtsplattform gebaut, von der aus man einen schönen Blick hinab auf Geislingen an der Steige und auf seine Bergumrahmung hat.

Nun geht es auf einem Pfad mit einer Vielzahl von Kehren wieder hinab nach Geislingen an der Steige. Man erreicht die Bebauung bei der Straße "Brunnensteig". Abwärtsgehend unterquert man die Bahnstrecke Stuttgart-Ulm (Geislinger Steige). Darauf quert man die Helfensteinstraße mit Hilfe der Fußgänger-Lichtsignalanlage. Auf der anderen Seite geht es geradeaus weiter im Verlauf der Rosenstraße. Man kommt in die Altstadt und zum Kirchplatz mit der Evangelischen Stadtkirche. 

Samstag, 10. März 2018

Die Helfenstein-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Helfenstein-Runde, einem Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Beim Bahnhofsgebäude des Bahnhofs von Geislingen an der Steige sieht man den ersten Wegweiserstandort zur Helfenstein-Runde. Der grüne Wegweiser zeigt zur Fußgängerbrücke, mit deren Hilfe man die Bahnanlagen überquert. Am Ende der Brücke hält man sich nach rechts aufwärts.

Man folgt nun der sogenannten Alten Weiler Steige aufwärts. Dies war die Verbindung zwischen Geislingen an der Steige und dem auf der Albhochfläche liegenden Ort Weiler ob Helfenstein, bevor es die heutige moderne Straße gab. Nach einiger Zeit erreicht man beim Wegweiserstandort Lindele eine Aussichtsplattform mit schönem Blick hinab nach Geislingen an der Steige.

Donnerstag, 8. März 2018

Die Helfenstein-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 1 von 3

Die Helfenstein-Runde ist ein 4,6 Kilometer langer Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Die Helfenstein-Runde wurde im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen im Jahr 2017 neu markiert und beschildert. Sie ist eine von mehreren neuen Rundwanderwegen in Geislingen an der Steige.

Die Helfenstein-Runde ist das Thema im heutigen und in den folgenden beiden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. In den folgenden beiden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Die Helfenstein-Runde führt von der Innenstadt und vom Bahnhof von Geislingen an der Steige hinauf zur Burgruine Helfenstein. Dann geht es am Rand des auf der Albhochfläche liegenden Ortsteils Weiler ob Helfenstein vorbei zum Ödenturm. Von dort erfolgt der Abstieg zur Innenstadt von Geislingen an der Steige mit der Evangelischen Stadtkirche. Durch die Innenstadt mit der Fußgängerzone geht es dann zurück zum Bahnhof.

Steckbrief
Name: Helfenstein-Runde
Wegegruppe: Rundwanderwege in und bei Geislingen an der Steige
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 4,6 Kilometer
Höhenunterschied: 190 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinde: Geislingen an der Steige
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb 

Montag, 5. März 2018

Geislingen an der Steige - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Geislingen an der Steige im Landkreis Göppingen am Fuß des Albtraufs ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Geislingen an der Steige kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Geislingen an der Steige befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die Lage von Geislingen an der Steige ist außergewöhnlich und großartig. Im Stadtgebiet der Kernstadt von Geislingen an der Steige treffen fünf Täler aufeinander. Deshalb wird Geislingen an der Steige auch die Fünftälerstadt genannt.

Die Steige - der Aufstieg auf die Schwäbische Alb - ist Bestandteil des Namens der Stadt. Die Steige war jedoch schon vor der berühmten Eisenbahnstrecke als Weg vorhanden.

Die Innenstadt von Geislingen an der Steige besitzt verschiedene bemerkenswerte historische Gebäude. Bekannt ist Geislingen an der Steige auch für die Fabrikverkäufe (WMF). Im Jahr 2017 wurde auch in Geislingen an der Steige die neue Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen umgesetzt. Das bringt eine neue flächendeckende Wanderwegweisung und neu beschilderte Rund- und Streckenwanderwege mit sich.

Steckbrief
Name: Geislingen an der Steige
Einwohner: ca. 27.200
Fläche: 75,83 km²

Mittwoch, 28. Februar 2018

Thementafel "Die Kneippanlage Botnang" im Stuttgarter Wald

Im Waldgebiet zwischen Stuttgart-Botnang und der Wildparkstraße hat die Stuttgarter Forstverwaltung am Bachlauf des Buberlesbachs eine Kneippanlage eingerichtet. Der Wald westlich des Stadtbezirks Botnang gehört zum Stadtbezirk Stuttgart-West. Bei der Kneippanlage wurde die Thementafel "Die Kneippanlage Botnang" aufgestellt.

Gemäß dem Text auf der Thementafel bestand bereits im 19. Jahrhundert an der Stelle ein Brunnen (Buberlesbrunnen). 1968 verwüstete ein Erdrutsch den Brunnen. Im Jahr 1970 fasste das Forstamt die reichlich wasserführenden Quellen neu. Es entstand der Buberlesbrunnen. Im Jahr 1971 kam die Kneippanlage dazu. Im Jahr 1972 wurde schließlich noch der Buberlesweiher als Regenrückhaltebecken und Feuchtbiotop angelegt. 

1994 wurde das Wassertretbecken der Kneippanlage mit Fliesen ausgelegt. Im Jahr 2010 wurde die Anlage generalsaniert.  

Die an vielen Stellen Süddeutschlands vorhandenen Kneippanlagen gehen auf Sebastian Kneipp zurück (1821-1887). Kneipp machte die Wasserkur, die unter anderem das Wassertreten beinhaltet, populär. Beim Wassertreten sollte man einige Regeln beachten, die auch auf der Thementafel bei Botnang aufgeführt sind.

Freitag, 23. Februar 2018

Thementafel "Eine Waldstadt im Schwarzwildpark" im Stuttgarter Wald

Mitten im Schwarzwildpark des Stuttgarter Walds war um das Jahr 1910 der Bau einer sogenannten Waldstadt geplant. Dieses Waldgebiet gehört heute zum Stadtbezirk Stuttgart-West. An der Stelle der geplanten Waldstadt hat die Forstverwaltung eine Thementafel zur Waldstadt aufgestellt.

Gemäß dem Text auf der Thementafel wurde im Jahr 1910 eine Studie zu einer Garten- bzw. Waldstadt in dem mehr als 200 Hektar großen Schwarzwildpark geplant. Damit zusammenhängend gab es Planungen für die Erschließung des Solitude-Areals mit einer Straßenbahnlinie und die Errichtung eines Volksparks im Bereich des Birkenkopfs. Die Waldstadt war für 10.000 Menschen geplant. Die Häuser sollten zwischen 4.000 und 20.000 Mark kosten. Die Idee zur Gartenstadt (zu der auch der Typus der Waldstadt gehört) kommt aus England. 

Während die Pläne zum Bau einer Waldstadt im Schwarzwildpark aufgegeben wurden, entstanden z.B. im Jahr 1905 eine Gartenstadt in Karlsruhe und im Jahr 1911 in Stuttgart die Gartenstadt Luginsland.  

Sonntag, 18. Februar 2018

Der Sporerplatz und der Dorotheenplatz in Stuttgarts neuem Dorotheenquartier

Beim im Frühjahr 2017 eröffneten neuen Dorotheenquartier in Stuttgart-Mitte gibt es neuen öffentlichen Straßenraum, neue Plätze und neue Straßen. Das wollen wir uns heute hier in diesem Blog näher ansehen.

Das Dorotheenquartier wird von der Münzstraße, der Dorotheenstraße, der Holzstraße, der Rosenstraße und der Sporerstraße umgrenzt (im Uhrzeigersinn).

Die Münzstraße trennt das Dorotheenquartier von der Markthalle. Die Dorotheenstraße trennt das Dorotheenquartier vom Karlsplatz und vom Alten Waisenhaus. Die Holzstraße trennt das Dorotheenquartier von der B 14 und dem gegenüberliegenden Bohnenviertel. Die Rosenstraße und die Sporerstraße trennen das Dorotheenquartier vom Kaufhaus Breuninger.

Das Dorotheenquartier besteht aus drei Baublöcken. Dazu kommt noch als vierter Baublock das ehemalige Hotel Silber, das sich im Eigentum des Landes befindet.

Dienstag, 13. Februar 2018

Der Eugensplatz in Stuttgart-Mitte mit Aussichtsplattform, Galatea-Brunnen und Loriot-Denkmal

Der Eugensplatz am südöstlichen Hang des Stuttgarter Talkessels und am Rand des Stadtbezirks Stuttgart-Mitte ist Platz und Aussichtspunkt zugleich.

Auf dem Eugensplatz findet man (Reihenfolge willkürlich): Eine Haltestelle der Stadtbahn, eine Plattform mit Balustrade, steinerne Sitzbänke, den Galatea-Brunnen, das Loriot-Denkmal, einen sommers geöffneten Eissalon, einige stattliche gründerzeitliche Häuser am Platzrand und eine Straße mit Bushaltestelle.

Die Aussicht vom Eugensplatz erstreckt sich auf Teile des Stuttgarter Talkessels. Die Aussicht wird unter anderem durch Bäume eingeschränkt. Auf die Idee, die Bäume deswegen zu fällen, sollte man allerdings nicht kommen, weil die zum Teil recht stattlichen Bäume jeweils geschützt sind. Festzuhalten bleibt, dass es am Rand des Stuttgarter Talkessels wesentlich bessere Aussichtspunkte gibt.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Besuch des Hengstenberg-Areals am Westrand der neuen Esslinger Weststadt

Die neue Weststadt in Esslingen am Neckar gehört zu den größeren Stadtentwicklungsprojekten in der Region Stuttgart. Am westlichen Ende der neuen Weststadt befindet sich das Hengstenberg-Areal.

Während der größere Teil der neuen Weststadt zwischen dem Bahnhof von Esslingen und dem Hengstenberg-Areal noch auf Jahre hinaus eine Baustelle bleiben wird, ist das Hengstenberg-Areal selbst zum größten Teil bereits fertiggestellt und besuchbar.

Die Neue Weststadt ist ca. 12 Hektar groß. Sie umfasst das ehemalige Güterbahnhofgelände und das frühere Firmengelände der Firma Hengstenberg. Das Hengstenberg-Areals ist ca. zwei Hektar groß. Bereits im Juli 2016 war die Neubebauung des Hengstenberg-Areals weitgehend fertiggestellt. 

Dort haben jetzt die Volkshochschule, Büros, Wohnungen, 127 Studentenwohnungen, Gesundheitsangebote und Läden Platz gefunden. Das Hengstenberg-Areal umfasst die Adressen Mettinger Straße 109, 113, 115, 117, 123, 125, 127, 129, 131, 133, 135 und 137. Unter der Bebauung befindet sich eine Tiefgarage. Im neuen Hengstenberg-Areal sind unter anderem bereits die Südwestmetall, der medizinische Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg, die Hochschule Esslingen, das Studierendenwerk Stuttgart, die Volkshochschule und auch wieder die Firma Hengstenberg eingezogen.

Samstag, 3. Februar 2018

Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte


Trotz der wegen der Kessellage relativ beengten Platzverhältnisse verfügt der Stadtbezirk Stuttgart-Mitte über einen relativ hohen Flächenanteil bei den Parkanlagen. Insgesamt kann man sieben Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte unterscheiden.


Im heutigen Post in diesem Blog sind die einzelnen Parkanlagen des Stadtbezirk Stuttgart-Mitte aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Parkanlagen in Stuttgart-Mitte befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Man kann die Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte in Bezug auf den Eigentümer und in Bezug auf ihre topographische Lage unterscheiden. Es gibt Parkanlagen, die dem Land Baden-Württemberg gehören. Es gibt Parkanlagen im Besitz der Landeshauptstadt Stuttgart. Und es gibt eine Parkanlage, die einem Verein gehört. Die dem Land BW gehörenden Parkanlagen sind ein Relikt der Feudalzeit. Die Mehrzahl der Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte befindet sich am Grund des Talkessels. Zwei Parkanlagen befinden sich am Kesselrand.

Die Parkanlagen in Stuttgart-Mitte im Einzelnen:

Donnerstag, 1. Februar 2018

Tälesbahnhof in Geislingen-Altenstadt - eine Info-Station an der Route der Industriekultur im Filstal

Beim Tälesbahnhof in Geislingen-Altenstadt befindet sich eine von zur Zeit fünf Info-Stationen an der Route der Industriekultur im Filstal.

Die "Info-Stationen Industriekultur" vermitteln Spannendes und Wissenswertes zur industriellen Vergangenheit und Gegenwart der Städte und Gemeinden im Filstal. Sie liegen in attraktiven Freiräumen und umfassen Info-Stelen mit QR-Codes sowie Sitz- und Rastmöglichkeiten. Neben den Info-Stationen umfasst die Route der Industriekultur im Filstal auch 19 Ankerpunkte sowie 121 Orte der Industriekultur. Die Route ist konkret vor Ort als Radweg ausgeschildert. Man kann jeden einzelnen Ort der Route auch zu Fuß erreichen. 

Die Route der Industriekultur im Filstal soll das industrielle Erbe und die heutige Firmenlandschaft im Filstal einem breiteren Publikum näher bringen. Die Route der Industriekultur im Filstal ist Teil des vom Verband Region Stuttgart geförderten Landschaftsparks Region Stuttgart. Die Route der Industriekultur wurde auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg IV B gefördert.

Der Bahnhof Geislingen-Altenstadt war ein Bahnhof an der Tälesbahn, die von Geislingen an der Steige durch das Obere Filstal nach Wiesensteig führte und im Jahr 1980 stillgelegt wurde. Die durch Geislingen an der Steige führende Trasse der Tälesbahn wurde inzwischen im Rahmen des Vorhabens "Landschaftspark Region Stuttgart" als Fuß- und Radweg ausgebaut. Das sehen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Blog noch mal genauer an. 

Montag, 29. Januar 2018

Neue Wanderkarte 1:25.000 Kirchheim unter Teck

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im Dezember 2017 die neue Wanderkarte Kirchheim unter Teck im Maßstab 1:25.000 fertiggestellt.

Mit der Herausgabe dieser Karte wird eine neue Epoche der Wanderkarten für Baden-Württemberg eingeläutet. Denn das LGL plant, zukünftig ganz Baden-Württemberg mit über 70 Kartenblättern im Maßstab 1:25.000 abzudecken.

Die neue Wanderkarte 1:25.000 ist so etwas wie der Prototyp der neuen Wanderkartenserie. Herausgeber der Karte Kirchheim unter Teck ist der Schwäbische Albverein. Für Kartographie und Druck ist das LGL verantwortlich. Die neue Wanderkarte Kirchheim unter Teck als Prototyp ist noch nicht in das geplante Kartenschema der zukünftigen 1:25.000er-Karten eingebunden, sondern wird unter dem Titel "Sonderkarte Kirchheim" geführt.

Samstag, 27. Januar 2018

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtgeschichtlichen Weg in Sindelfingen-Maichingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Wir haben mit dem Spaziergang durch Maichingen auch bereits begonnen und sind bis zur Station Station 6 des Wegs gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Im Verlauf der Sindelfinger Straße geht es weiter in Richtung Norden. Bei der Kreuzung Sindelfinger Straße / Pfaffengasse befindet sich die Station 7, das Alte Rathaus. Man folgt der Sindelfinger Straße weiter bis zur Kreuzung mit der Friedenstraße. Dort befindet sich die Station 8, das Kriegerdenkmal.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen, Teil 1 von 2

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen führt mit einer Länge von 1,1 Kilometern an zwölf interessanten Gebäuden vorbei.

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wollen wir einen Rundgang durch Maichingen machen und hierbei alle zwölf Stationen des Stadtgeschichtlichen Wegs besuchen.

Maichingen ist ein Stadtteil von Sindelfingen. Im Jahr 1971 wurde der ehemals selbständige Ort nach Sindelfingen eingemeindet. Maichingen befindet sich nordwestlich von Sindelfingen und ist heute noch als eigenständige Ortschaft erkennbar. 

Der Stadtgeschichtliche Weg Maichingen ist ein Teil des Stadtgeschichtlichen Wegs Sindelfingen, der aus den drei eigenständigen Teilen Sindelfingen-Kernstadt, Maichingen und Darmsheim besteht. Der Weg wurde Anfang der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts vom Schwarzwaldverein Sindelfingen e.V. geschaffen.

An der Mehrzahl der Stationen des Stadtgeschichtlichen Wegs Maichingen befinden sich Informationstafeln. Eine Wegweisung von Station zu Station ist nicht vorhanden. Nachfolgend wird der Weg von Station zu Station möglichst genau beschrieben.

Freitag, 19. Januar 2018

Spaziergang auf dem Johannes-Kepler-Planetenweg in Weil der Stadt

Wir spazieren im heutigen Post in diesem Blog entlang des ersten Stücks des Johannes-Kepler-Planetenwegs in Weil der Stadt und kommen hierbei an den Info-Tafeln zu den inneren Planeten unseres Sonnensystems vorbei.

Es gibt in der Region Stuttgart mehrere Planetenwege. Der Johannes-Kepler-Planetenweg in Weil der Stadt ist vielleicht der Beste unter allen Planetenwegen.

Das hängt zunächst mal damit zusammen, dass Weil der Stadt der Geburtsort von Johannes Kepler (27.12.1571 - 15.11.1630) ist, des Entdeckers der Planetengesetze. Dann ist die Maßstäblichkeit des Johannes-Kepler-Planetenwegs vorbildlich.

Für jeden Planeten ist im Wegverlauf eine Info-Tafel aufgestellt. Die Sonne wird im Modell des Planetenwegs durch das Ziffenrblatt der nördlichen Turmuhr der Stadtkirche St. Peter und Paul repräsentiert. Dieses Ziffernblatt ist von allen Info-Tafeln aus sichtbar. Der Durchmesser des Zifferblatts mit 2,50 Metern entspricht dem Sonnendurchmesser im Modell. Die Luftlinienentfernung von den einzelnen Info-Tafeln zum Zifferblatt der Kirchturmuhr entspricht der Entfernung der einzelnen Planeten zur Sonne im Modell. Die sichtbare Größe des Ziffenblatts der Kirchturmuhr entspricht von jeder Info-Tafel aus genau der Größe, in der man die Sonne sehen würde, stünde man auf dem jeweiligen Planeten.

Dienstag, 16. Januar 2018

Weil der Stadt - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Weil der Stadt im Landkreis Böblingen und in der Naturlandschaft des Gäu ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Weil der Stadt kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Weil der Stadt befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. 

Weil der Stadt besitzt eine schöne Altstadt mit einem zum Teil erhaltenen Mauerring. Weil der Stadt ist als Geburtsort des Astronomen Johannes Kepler und des Reformators Johannes Brenz bekannt.

Weil der Stadt liegt im Gäu, einer herben Landschaft mit Magerwiesen und Hecken, die sich zwischen den Keuperlandschaften bei Stuttgart und dem Schwarzwald befindet. Die Umgebung von Weil der Stadt lädt zum Spazierengehen und Wandern ein.  

Steckbrief
Name: Weil der Stadt
Einwohner: ca. 19.000
Fläche: 43,14 km²