Montag, 21. August 2017

Aussicht vom Württemberg bei Stuttgart-Untertürkheim

Auf dem Württemberg bei Stuttgart-Untertürkheim befindet sich die Grabkapelle, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Stuttgarts.

Auch die Aussicht vom Württemberg ist überaus lohnend. Im Gegensatz zur Grabkapelle muss man für die Aussicht zudem keine Eintrittsgebühr bezahlen. Der Gipfel des Württemberg ist frei zugänglich.

Die Aussicht vom Württemberg ist facettenreich. Man überblickt große Teile des Stuttgarter und Fellbacher Weinanbaugebiets. Dann breitet sich das stark industrialisierte Neckartal zwischen Obertürkheim und Bad Cannstatt aus. Schließlich überblickt man einige der Keuperhöhen um Stuttgart, z.B. den Hohen Bopser mit dem Fernsehturm, die Wangener Höhe, den Kappelberg bei Fellbach oder den Burgholzhof nördlich von Bad Cannstatt. Am Horizont erhebt sich bei klarer Sicht die "blaue Mauer" der Schwäbischen Alb.

Die Stuttgarter Innenstadt sowie der Stuttgarter Talkessel sind jedoch durch Höhenzüge verdeckt und kaum sichtbar.

Freitag, 18. August 2017

Die Grabkapelle auf dem Württemberg mit Priesterhaus und Psalmistenhaus

Die Grabkapelle auf dem Württemberg bei Stuttgart-Untertürkheim gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Stuttgarts. Zudem ist die Grabkapelle eines der wichtigsten Zeugnisse des Klassizismus in Württemberg.

Die Bergkuppe heißt seit dem Jahr 1907 Württemberg, auf Geheiß von König Wilhelm II. Vorher hieß sie Rotenberg. Rotenberg heißt heute der der Bergkuppe benachbarte Stadtteil des Stadtbezirks Stuttgart-Untertürkheim. 

Im Jahr 2016 wurde die Sanierung des nahegelegenen Priesterhauses und des Psalmistenhauses abgeschlossen. Seitdem ist die Grabkapelle Teil eines für die Besucher erlebbaren Gebäudeensembles.

Die Grabkapelle auf dem Württemberg wurde 1820-1824 nach einem Entwurf von Giovanni Salucci im Auftrag des württembergischen Königs Wilhelm I. erbaut. Die Grabkapelle wurde als letzte Ruhestätte für die im Jahr 1819 sehr früh verstorbene Königin Katharina erbaut. Später wurden dort auch König Wilhelm I. sowie die ältere Tochter Marie Gräfin Neipperg beigesetzt.

Das Priesterhaus, das wenige Höhenmeter südlich unterhalb des Gipfels des Württemberg liegt, wurde im Jahr 1821 fertiggestellt. Es diente als Wohngebäude für einen griechischen Geistlichen, der die alleinige Aufgabe hatte, für das Seelenheil von Königin Katharina zu beten.

Das gleich nebem dem Priesterhaus stehende Psalmistenhaus wurde ebenfalls 1821 erbaut. Es diente als Wohngebäude für zwei Sänger, die jeden Tag für das Seelenheil von Königin Katharina zu singen hatten.

Sonntag, 13. August 2017

Stuttgarter Rundwanderweg von der Weinsteige zum Waldeck

Heute erwandern wir die zweite Etappe des Stuttgarter Rundwanderwegs. Sie führt mit einer Länge von 4,7 Kilometern von der Stadtbahnhaltestelle Weinsteige bis zur Stadtbahnhaltestelle Waldeck und verläuft hierbei in den Stadtbezirken Süd und Degerloch.

Der Stuttgarter Rundwanderweg (auch: Rössleweg) verläuft mit einer Gesamtlänge von 54 Kilometern und 12 Etappen rund um die inneren Stuttgarter Stadtbezirke bzw. auf Teilabschnitten auch entlang der Stuttgarter Stadtgrenze.

Die heutige Wanderung hat einen aktuellen Anlass. Denn am 23. Juni 2017 wurde der Fritz-von-Keller-Gedenkstein, der sich im Verlauf der zweiten Etappe des Stuttgarter Rundwanderwegs befindet, nach einer gründlichen Sanierung ein zweites Mal eingeweiht. Fritz von Keller war ein langjähriger Vorsitzender des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V., der zusammen mit dem Schwäbischen Albverein den Stuttgarter Rundwanderweg eingerichtet hat.

Dienstag, 8. August 2017

Der neue Veielbrunnenpark - ein Quartierspark im Neubaugebiet NeckarPark in Stuttgart

Am 07. Juli 2017 wurde der neue Veielbrunnenpark im Neubaugebiet NeckarPark im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt eröffnet.

Der Park, der auch Quartierspark Grüne Mitte genannt wird, befindet sich mit Stand Sommer 2017 inmitten einer Brachfläche. Denn mit dem Bau der Gebäude, die den Veielbrunnenpark dereinst auf allen Seiten begrenzen sollen, wird erst in den kommenden Monaten und Jahren nach und nach begonnen.

Ein Besuch des neuen, ca. 10.000 m² großen Veielbrunnenparks ist somit vielleicht gerade jetzt im Jahr 2017 ein besonderes Erlebnis. Denn wo sonst kann man schon einen Park erleben, der eigentlich um Jahre zu früh gebaut wurde und der jetzt einfach mal so in der Gegend herumliegt. Die frühe Fertigstellung dieses Parks kann jedoch für die zukünftigen Nachbarn auch von Vorteil sein. Denn wenn in einigen Jahren die angrenzenden Gebäude bezogen werden, haben die Bäume des Parks schon eine gewisse Höhe erreicht.

Der Park beherbergt auf drei Spielplätzen auch Spielgeräte, Slackline- und Tischtenniseinrichtungen. Ein Teil der Wiesen dient als Spielfeld und wird regelmäßig gemäht. Ca. 8.000 m² Parkfläche sind unversiegelt. Der neue Veielbrunnenpark kostete ca. 2,23 Mio. Euro. Davon kamen 1,25 Mio. Euro aus dem Landessanierungsprogramm.

Donnerstag, 3. August 2017

Haus Lamparter in Vaihingen/Enz ist Denkmal des Monats Juli 2017

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat das Haus Lamparter in Vaihingen/Enz zum Denkmal des Monats Juli 2017 ernannt.

Gemäß einer Tafel am Gebäude hat das Haus bereits im Jahr 2000 den Denkmalschutzpreis der Württemberger Hypo des Schwäbischen Heimatbundes, des Landesvereins Badische Heimat und der Denkmalstiftung Baden-Württemberg erhalten.

Das Gebäude hat die Adresse Mühlstraße 21 in Vaihingen/Enz. Es wird nach den langjährigen Vorbesitzern Lamparter-Haus genannt. Eine weitere Infotafel an der Hauswand erklärt, dass das Gebäude im Jahr 1617 erbaut worden ist. 1997-2000 wurde das Gebäude durch die Familie Hitschler umfassend renoviert. Die Infotafel zeigt auch eine lateinische Inschrift mit deutscher Übersetzung.