Freitag, 5. Mai 2017

Göppinger Jakobsweg von Göppingen nach Faurndau

Der im heutigen Post in diesem Blog beschriebene Abschnitt des Göppinger Jakobswegs vom Bahnhof Göppingen bis zur Stiftskirche in Göppingen-Faurndau ist ca. 3,7 Kilometer lang.

Der Göppinger Jakobsweg verläuft von Schwäbisch Gmünd-Bargau bis Wendlingen-Bodelshofen quer durch den Landkreis Göppingen und ist in das Netz der Europäischen Jakobswege eingebunden.

Sehenwertes entlang des heute beschriebenen Abschnitts des Jakobswegs sind der Stadtumbau West in der Umgebung des Göppinger Bahnhofs, der moderne Fußgängersteg beim Göppinger Bahnhof, der Schickardt-Brunnen beim Christophsbad, die Flussrenaturierungsmaßnahme Göppinger Filsterrassen, die Katholische Pfarrkirche Zur Heiligen Familie in Göppingen-Faurndau und - als Höhepunkt - die Stiftskirche in Faurndau, eine der ganz wenigen romanischen Kirchenbauten in der Region Stuttgart. Die Stiftskirche in Faurndau ist das Thema im folgenden Post in diesem Blog.


Wie kommt man hin?
Mit der Bahn fährt man bis zum Bahnhof Göppingen. Der Göppinger Jakobsweg führt direkt über den Bahnhofsvorplatz und über den Fußgängersteg beim Bahnhof.

Von der Stiftskirche Faurndau sind es ca. 560 Meter bis zum Haltepunkt Faurndau an der Filstalbahn. Man folgt von der Kirche der Hirschstraße in Richtung Osten und biegt bei der Kreisverkehrsanlage nach links in die immer noch Hirschstraße genannte Straße ab. Die Fils überquert man neben der Straße auf einem Fußgängersteg. Dahinter überquert die Bismarckstraße auf einer Brücke die Bahnstrecke. Man folgt dem Weg links der Brücke und parallel zur Brücke und stößt beim Haltepunkt Faurndau auf die Bahnstrecke.

Die Jakobswege sind nur in Richtung Santiago de Compostela markiert und beschildert, somit also von Göppingen nach Faurndau. Ein Begehen des Wegs in umgekehrter Richtung ist nicht möglich. 

Im Verlauf des Göppinger Jakobswegs unterwegs
Der Wegverlauf ist relativ einfach. Zwischen dem Bahnhof Göppingen und Faurndau geht es zum größten Teil am linken Ufer des Flüsschens Fils entlang.

Auf dem Bahnhofsvorplatz in Göppingen wendet man sich nach rechts und überquert die Bahngleise mit Hilfe der neuen, großzügigen Fußgängerbrücke. Man überquert auch noch die Fils. Zwischen der Fils und der angrenzenden Jahnstraße verlässt man die Brücke und steigt hinab zum linken Ufer der Fils.

Diesem Ufer folgt man nun flussabwärts. Man unterquert die große Brücke der Jebenhauser Straße. Dahinter erreicht man das Areal der Klinik Christophsbad. Gegenüber der Einmündung Faurndauer Straße / Metzgerstraße befindet sich der Schickardt-Brunnen, der auf Knopfdruck Sauerwasser spendet.

Geradeaus gehend erreicht man die Göppinger Filsterrassen, ein Renaturierungsprojekt. Gleich darauf kommt man an einer Holzbrücke vorbei, die die Fils quert. Man überquert kurze Zeit später die Metzgerstraße und folgt weiter dem linken Filsufer. Es geht durch ein Industriegebiet. Dann unterquert man die Brücke der Christian-Grüninger-Straße. Man erreicht darauf die ersten Wohnhäuser von Faurndau.

Jetzt heißt es aufpassen. Das Wegzeichen des Jakobswegs zeigt unvermittelt nach rechts. Man steigt über einen kleinen Damm und folgt auf einem Pfad weiter dem Ufer der Fils. Man erreicht eine Fußgängerbrücke, auf der man die Fils nach rechts überquert. Auf der anderen Seite folgt man der Filsstraße nach links und quert bei erster Gelegenheit erneut die Fils. Nun befindet man sich wieder am linken Ufer. Man folgt der Dammstraße weiter flussabwärts und kommt an der Katholischen Pfarrkirche Zur Heiligen Familie vorbei. Schließlich erreicht man die Hirschstraße.

Hier wendet man sich halblinks, verlässt das Ufer der Fils und überquert den Hirschplatz im Zentrum von Faurndau. In Richtung Süden gehend erreicht man erneut die Hirschstraße. Man folgt ihr nach rechts bis zur Stiftskirche in Göppingen-Faurndau. 

Göppingen ist eine der fünf Kreisstädte in der Region Stuttgart. Hier gibt es eine Übersicht über Göppingen. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Göppingen befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Jakobswege in der Region Stuttgart. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Abschnitten der Jakobswege befassen, verlinkt.  
Das Wegzeichen des Göppinger Jakobswegs ist ein gelbes Strahlenbündel (= stilisierte Jakobsmuschel) auf blauem Grund. Der Fokus des Strahlenbündels zeigt die Wegrichtung an. Hier im Bild geht es somit nach links.
Blick im April 2017 auf den Bahnhofsvorplatz von Göppingen: Am 28. Oktober 2016 war der erste Spatenstich für die städtische Tiefgarage unter dem Bahnhofsvorplatz. Sie ist Bestandteil des großen Projekts "Stadtumbau West". Der Göppinger Bahnhof soll zu einer Mobilitätsdrehscheibe werden.

Ein großzügiger Fußgängersteg überspannt beim Bahnhof Göppingen die Bahngleise, die Fils und die Jahnstraße.
Blick vom Fußgängersteg beim Göppinger Bahnhof auf die Fils
Südlich der Fils beim Göppinger Bahnhof befindet sich das riesige Parkhaus Jahnstraße, dessen Erweiterung um 430 Stellplätze erst Anfang April 2017 eröffnet worden ist. Die zusätzlichen Stellplätze werden angesichts des derzeit herrschenden Bahnchaos im Verlauf der Filstalbahn von der Berufspendlern dringend erwartet. So kann man aus dem oberen Filstal mit dem Auto zum Bahnhof Göppingen fahren und von dort mit dem IC, der gegenüber den Regionalzügen bevorzugt wird, weiter nach Stuttgart fahren.
Schickardt-Brunnen in Göppingen beim Christophsbad: Hier sprudelt auf Knopfdruck Sauerwasser, einer der wenigen Bodenschätze des Landkreises Göppingen.
Blick auf die Göppinger Filsterrassen, ein Renaturierungsprojekt an der Fils im Rahmen des Landschaftsparks Neckar der Region Stuttgart.
Der Göppinger Jakobsweg führt beim Klinikum Christophsbad an einem weiteren neuen, riesigen Parkhaus vorbei.
Fußpfad entlang der Fils im Göppinger Stadtteil Faurndau
Die Katholische Pfarrkirche Zur Heiligen Familie Faurndau befindet sich am Ufer der Fils: Die Kirche wurde 1960/61 erbaut.
Plattform an der Fils in Göppingen-Faurndau

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