Donnerstag, 20. April 2017

Waiblingen - eine von fünf Kreisstädten in der Region Stuttgart

Waiblingen ist der Sitz der Verwaltung des Rems-Murr-Kreises, einem von fünf Landkreisen, die zusammen mit der Landeshauptstadt Stuttgart die Region Stuttgart bilden.

Waiblingen befindet sich im unteren Remstal, ca. elf Kilometer ostnordöstlich von Stuttgart in den Großlandschaften Neckar- und Tauber-Gäuplatten sowie Schwäbisches Keuper-Lias-Land und in den Naturräumen Neckarbecken sowie Schurwald und Welzheimer Wald. Die Höhenlage des Zentrums der Stadt beträgt 230 m ü NN.

Waiblingen war Königsgut, bevor es ca. um 1200 zu Württemberg kam. Waiblingen verfügt heute noch über eine bemerkenswerte Altstadt. Zu Waiblingen gehören auch zwei Exklaven auf den Höhen des Schwäbisch-Fränkischen Walds östlich der Stadt.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Stadt Waiblingen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Waiblingen befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Waiblingen
Einwohner: ca. 54.000
Fläche: 42,76 km²

Samstag, 15. April 2017

Der Marktplatz in Weil der Stadt

Weil der Stadt, eine ehemalige Freie Reichtsstadt, liegt in der Gäulandschaft im Nordwesten des heutigen Landkreises Böblingen.

Das Zentrum des historischen Stadtkerns ist der Marktplatz. Dieser Platz ist insofern bemerkenswert, als auf ihm gleich zwei schöne, historische Brunnen stehen. Zwischen den beiden Brunnen befindet sich zudem das Keplerdenkmal, das an den berühmtesten Sohn der Stadt erinnert.

Der Marktplatz ist von zahlreichen historischen Gebäuden umgeben und gibt ein schönes Gesamtbild ab. Die Gebäude sind fast alle verputzt. Fachwerk ist somit keines zu sehen.

Eher negativ schlägt zu Buche, dass ein Teil des Marktplatzes auch als Parkplatz dient. Ebenfalls auffallend im historischen Ortskern von Weil der Stadt ist, dass sich dort nicht besonders viele Menschen aufhalten. Das wird bei einem Vergleich mit der weiter westlich gelegenen Stadt Calw deutlich. Die Einwohnerzahl von Weil der Stadt beträgt ca. 19.000. Calw hat ca. 23.000 Einwohner. Obwohl also bei der Einwohnerzahl kein allzu großer Unterschied besteht, ist die Innenstadt von Calw sehr belebt mit einer großen Fußgängerzone und vielen Läden und Geschäften.

Nun befindet sich südlich der Altstadt von Weil der Stadt ein neues Einkaufszentrum. Es gibt jedoch auch am Rand der Altstadt von Calw ein großes Einkaufszentrum. In Calw scheint das Einkaufszentrum im Rahmen einer win-win-Situation der direkt angrenzenden Altstadt viele zusätzliche Besucher zuzuführen. In Weil der Stadt hat man den Eindruck, dass das Einkaufszentrum Besucher aus der Altstadt abzieht.

Montag, 10. April 2017

Stauferstele in Esslingen am Neckar

Die Stauferstele in Esslingen am Neckar befindet sich in der Abt-Fulrad-Straße vor Gebäude Nr. 3.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand April 2017 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Esslingen am Neckar besteht seit dem Jahr 2016. Sie ist insgesamt die 32. Stauferstele. 

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern.

Mittwoch, 5. April 2017

Göppingen - eine von fünf Kreisstädten in der Region Stuttgart

Göppingen ist der Sitz der Verwaltung des Landkreises Göppingen, einem von fünf Landkreisen, die zusammen mit der Landeshauptstadt Stuttgart die Region Stuttgart bilden.

Göppingen befindet sich im Filstal, ca. 34 Kilometer östsüdöstlich von Stuttgart in der Großlandschaft Schwäbisches Keuper-Lias-Land und in den Naturräumen Mittleres Albvorland und Östliches Albvorland. Die Höhenlage des Zentrums der Stadt beträgt 323 m ü NN.

Die heutige Innenstadt von Göppingen mit ihrem Schachbrettgrundriss ist eine klassizistische Gründung und damit eine Besonderheit in der Region Stuttgart. Darüber hinaus gibt es nur wenige noch ältere Ecken in der Stadt, z.B. beim Schlossplatz. Zu Göppingen gehört auch der Kegelberg Hohenstaufen, der Sitz des mittelalterlichen Herrschergeschlechts der Staufer.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Stadt Göppingen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Göppingen befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Freitag, 31. März 2017

Rundwanderweg PfadFinder bei Weil der Stadt, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Rundwanderweg PfadFinder bei Weil der Stadt aus der Wegegruppe der LandTouren.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Verlauf des PfadFinders begonnen und sind bis zum Predigtplatz gekommen. Im heutigen Post setzen wir die Wanderung fort.

Ab dem Predigtplatz verläuft der Rundwanderweg PfadFinder eine Zeitlang in südliche Richtung. Das Wegzeichen ist jetzt die gelbe Raute des Schwarzwaldvereins, die Wegrichtung ist Schafhausen. Man achte genau auf die gelbe Raute. Denn es gibt mehrere Wegverzweigungen, bei denen nur die Sichtung dieses Zeichens den richtigen Weiterweg ermöglicht. Zunächst geht es durch eine offene Gäulandschaft. Man durchquert das Naturdenkmal Hofener Löchle (4,3 Hektar, ausgewiesen 1990). Dann tritt man in den Wald ein. Am südlichen Ende des Waldstücks trifft man auf ein Wirtschaftssträßchen und den nächsten Wegweiser.

Mittwoch, 29. März 2017

Rundwanderweg PfadFinder bei Weil der Stadt, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über den Rundwanderweg PfadFinder aus der Wegegruppe der LandTouren im Landkreis Böblingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum PfadFinder. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des PfadFinders. Man kann den Rundweg in beiden Richtungen erwandern. Wir wandern im Uhrzeigersinn.

Der Startpunkt des PfadFinders liegt im Verlauf des Sägewegs unmittelbar südlich der Unterführung unter der B 295. Wie man dort hinkommt, ist im vorangegangenen Post erklärt.

Man folgt dem Wegweiser nach links aufwärts und kommt bald in das Naturschutzgebiet Mittelberg. Das 45 Hektar große Schutzgebiet wurde im Jahr 2000 vom Regierungspräsidium Stuttgart ausgewiesen. Das Gebiet umfasst eine große Vielfalt an Biotoptypen und Lebensräumen, darunter Hecken, bewachsene und offene Steinriegel, magere Wiesen und Weiden, Halbtrockenrasen, Gehölzgruppen und Äcker.

Montag, 27. März 2017

Rundwanderweg PfadFinder bei Weil der Stadt, Teil 1 von 3

Der Rundwanderweg PfadFinder bei Weil der Stadt gehört zur Wegegruppe der LandTouren im Landkreis Böblingen.

Die LandTouren sind ausgesuchte Rundwanderwege in den Landschaften Schönbuch und Heckengäu im Landkreis Böblingen, die in Anlehnung an die Kriterien der Qualitätswege Wanderbares Deutschland geführt und beschildert sind.

Der Rundwanderweg PfadFinder ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Infos zum Weg. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Rundwanderwegs PfadFinder.

Der Pfadfinder beschreibt eine Rundtour durch einen Landschaftsteil des Heckengäus südöstlich von Weil der Stadt. Der Weg führt durch die Heckengäulandschaft östlich des Flüsschens Würm bis zum Weil der Städter Stadtteil Schafhausen und entlang der Würm zurück nach Weil der Stadt.

Steckbrief
Name: PfadFinder
Wegegruppe: LandTouren
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 10,8 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 150 Meter (einschließlich des Abstechers zu Binders Wäldle)
Landkreis: Böblingen
Stadt/Gemeinde: Weil der Stadt
Großlandschaft: Neckar- und Tauber-Gäuplatten
Naturraum: Obere Gäue

Mittwoch, 22. März 2017

Naturdenkmal Wasserbach-Verwerfung bei Leonberg-Silberberg

Das Naturdenkmal Wasserbach-Verwerfung bei Leonberg-Silberberg ist ein Ziel für alle, die sich für die Geologie der Region Stuttgart und Südwestdeutschlands interessieren.

Der geologische Aufbau Südwestdeutschlands ist hochinteressant, aber auch ein wenig kompliziert. Für einen Artikel hier in diesem Blog wäre die Geschichte viel zu lang. 

Vielleicht nur ganz kurz ein paar Schlagworte:
Die Region Stuttgart ist eine Sedimentlandschaft. Die hier lagernden Gesteine wurden im Erdmittelalter gebildet, als die heutige Region Stuttgart ein Ablagerungstrog war. Die Hebung und Schrägstellung der Gesteinsschichten in Südwestdeutschland ist eine Folge des Drucks der afrikanischen auf die eurasische Kontinentalplatte. Bei der Hebung und Schrägstellung der Gesteinsschichten kam es zu Rissen in der Erdkruste. Entlang dieser Risse haben sich ehemals nebeneinanderliegende Gesteinsschichten verschoben. Das nennt man in der Geologie eine Verwerfung.

Die Wasserbach-Verwerfung ist als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen. Die Fläche des Naturdenkmals ist 0,018 Hektar. Die Stadt Leonberg hat das Naturdenkmal am 17.01.1991 verordnet.

Freitag, 17. März 2017

Auf der neuen Stadtbahn-, Fußweg- und Radwegbrücke über den Budapester Platz in Stuttgarts Europaviertel

Im Sommer 2016 gab es eine Teileröffnung der Brücke über den Budapester Platz an der Grenze der Stadtbezirke Stuttgart-Mitte und Stuttgart-Nord.

Es wurde einer von zwei Fuß- und Radwegen eröffnet. Die Brücke wird im Endausbau zwei Fuß- und Radwege sowie die Gleise der Stadtbahnlinie U12 einschließlich der neuen Stadtbahnhaltestelle Budapester Platz tragen.

Die Brücke verbindet das Europaviertel beim Stuttgarter Hauptbahnhof über die Wolframstraße und den zukünftigen Budapester Platz hinweg mit dem Stadtteil Nordbahnhof. Das Gebiet um die Nordbahnhofstraße ist damit für Fußgänger und Radfahrer besser an das Europaviertel und die Stuttgarter Innenstadt angebunden.

Wenn man im Jahr 2017 und in den kommenden Jahren den neuen Fuß- und Radweg im Verlauf der Brücke über den Budapester Platz testet, kann man auch die umfangreiche Bautätigkeit in der Umgebung des Budapester Platzes, im Europaviertel und bei der Nordbahnhofstraße verfolgen.

Sonntag, 12. März 2017

Der Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen

Der Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen befindet sich am nördlichen Rand von Stuttgart und nördlich des Stuttgarter Talkessels.

Der Stadtbezirk erstreckt sich beidseits der Mulde des Feuerbachtals. Zum Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen gehören auch die Waldgebiete am Nordosthang des Lembergs sowie die Weinberge und Parkanlagen am Burgholzhof und Schnarrenberg.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Streckbrief
Name: Zuffenhausen
Einwohner: ca. 37.200
Fläche: 1.196 Hektar

Der Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen gehört zu den äußeren Stadtbezirken Stuttgarts. Die Eingemeindung nach Stuttgart war im Jahr 1931.

Stadtteile
Der Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen besteht aus den elf Stadtteilen: Am Stadtpark, Elbelen, Frauensteg, Hohenstein, Im Raiser, Mitte, Mönchsberg, Neuwirtshaus, Rot,  Schützenbühl, Zazenhausen.

Angrenzende Stadtbezirke
Sechs Stadtbezirke Stuttgarts grenzen an den Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen:
Mühlhausen (im Osten)
Münster (im Ostsüdosten)
Bad Cannstatt (im Südosten)
Feuerbach (im Südsüdwesten)
Weilimdorf (im Südwesten)
Stammheim (im Nordwesten)

Die Außengrenze des Stadtbezirks Zuffenhausen ist zum Teil identisch mit der Außengrenze Stuttgarts. Der Stadtbezirk Zuffenhausen grenzt im Norden an die Stadt Kornwestheim.

Haltepunkte der S-Bahn
Zwei Haltepunkte der S-Bahn befinden sich im Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen:
Neuwirtshaus
Zuffenhausen

Haltestellen der Stadtbahn
Neun Haltepunkte der Stadtbahn befinden sich im Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen:
Fürfelder Straße
Hohensteinstraße
Kirchtalstraße
Salzwiesenstraße
Schozacher Straße
Tapachstraße
Wimpfener Straße
Zuffenhausen Kelterplatz
Zuffenhausen Rathaus

Bisherige Artikel in diesem Blog zum Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen:

Dienstag, 7. März 2017

Auf dem Vicinalweg durch das Naturschutzgebiet Greutterwald in Stuttgart-Zuffenhausen

Der Vicinalweg ist ein Sträßchen, das durch einen Teil des Naturschutzgebiets Greutterwald in Stuttgart-Zuffenhausen führt und hierbei die Stadtbezirke Zuffenhausen und Weilimdorf verbindet.

Das Naturschutzgebiet Greutterwald ist eines von sieben Naturschutzgebieten in Stuttgart. Es wurde im Jahr 1984 verordnet und hat eine Fläche von 151,3 Hektar. 

Der Vicinalweg war bisher für den Kraftfahrzeugverkehr geöffnet. Nun steht eine gravierende Änderung ins Haus. Im Naturschutzgebiet Greutterwald wurden seltene Amphibien gefunden. Deshalb wird der Vicinalweg zunächst mal während der Zeit der Amphibienwanderung vom 06.02.2017 bis 15.05.2017 für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.

Darüberhinaus ist eine dauerhafte Sperrung des Vicinalwegs für den Kraftfahrzeugverkehr geplant. Diese dauerhafte Sperrung kann aber nicht sofort vollzogen werden. Denn der Vicinalweg ist auch eine der Zufahrten/Abfahren zum/vom Werk 4 der Firma Porsche. Um die dauerhafte Sperrung des Vicinalwegs vornehmen zu können, müssen zunächst die Zu- und Abfahrtsverhältnisse vom/zum Porsche-Werk 4 bei der Einmündung Schwieberdinger Straße/Lorenzstraße verbessert werden.

Freitag, 3. März 2017

Wanderkarte 1:35.000 Heilbronn Ludwigsburg in zweiter Auflage 2016

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) hat im Oktober 2016 die zweite Auflage der Wanderkarte Heilbronn Ludwigsburg mit neuer Kartengrafik im Maßstab 1:35.000 herausgebracht.

Diese überarbeitete Karte deckt auch den Norden der Region Stuttgart vom Breitengrad von Ludwigsburg an nordwärts ab. Die neue Wanderkarte Heilbronn Ludwigsburg ist zum Preis von 5,20 Euro direkt beim LGL oder im Buchhandel erhältlich. Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-411-3.

Die neue Wanderkarte Heilbronn Ludwigsburg wurde in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein herausgegeben. Die Karte ist das Blatt 07 des Kartenwerks des Schwäbischen Albvereins.

Das auf der Karte abgebildete Gebiet reicht im Süden bis Ludwigsburg, Markgröningen und Leutenbach. Im Osten erstreckt sich die Karte bis Backnang und Obersulm. Im Norden endet das Kartenbild bei Weinsberg, Heilbronn und Schwaigern. Im Westen reicht das Kartenbild bis Brackenheim und Sachsenheim.

Montag, 27. Februar 2017

Ludwigsburg - eine von fünf Kreisstädten in der Region Stuttgart


Ludwigsburg ist der Sitz der Verwaltung des Landkreises Ludwigsburg, einem von fünf Landkreisen, die zusammen mit der Landeshauptstadt Stuttgart die Region Stuttgart bilden.

Ludwigsburg befindet sich ca. ca. 13 Kilometer nördlich von Stuttgart in der Großlandschaft Neckar- und Tauber-Gäuplatten und im Naturraum Neckarbecken. Die Höhenlage des Zentrums der Stadt beträgt 295 m ü NN.

Ludwigsburg ist eine barocke Gründung. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Schloss, heute das größte unzerstörte Barockschloss Deutschlands. Ludwigsburg verfügt über breite, rechtwinklig verlaufende Straßen und zahlreiche Alleen.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Stadt Ludwigsburg kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Ludwigsburg befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Die Deutsche Fachwerkstraße - eine Touristenstraße in der Region Stuttgart


Die Deutsche Fachwerkstraße ist eine Touristenstraße, die auch durch die Region Stuttgart führt und hierbei 13 Fachwerkstädte der Region Stuttgart miteinander verbindet. 

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Deutsche Fachwerkstraße kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit den 13 Fachwerkstädten im Straßenverlauf durch die Region Stuttgart befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die Deutsche Fachwerkstraße wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. betrieben. Die Deutsche Fachwerkstraße wurde im Jahr 1990 ins Leben gerufen. Die Touristenstraße ist über 3.000 Kilometer lang. Sie verbindet über 100 Fachwerkorte in Deutschland miteinander.

Die Deutsche Fachwerkstraße führt durch die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Die Deutsche Fachwerkstraße gliedert sich in sieben Regionalstrecken. Eine der sieben Regionalstrecken ist die Regionalstrecke "Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee". Sie verbindet 30 Fachwerkorte.

Diese Regionalstrecke verläuft auch durch die Region Stuttgart und kommt dort an den Fachwerkstädten Bönnigheim, Besigheim, Bietigheim-Bissingen, Vaihingen an der Enz, Markgröningen, Marbach am Neckar, Backnang, Schorndorf, Waiblingen, Esslingen (Neckar), Kirchheim unter Teck, Herrenberg und Sindelfingen vorbei. 

Freitag, 17. Februar 2017

Wilhelmsbrunnen I und Gottlieb-Daimler-Brunnen in Stuttgart-Bad Cannstatt

Der Wilhelmsbrunnen I und der Gottlieb-Daimler-Brunnen sind zwei von 19 Mineralwasserbrunnen in Stuttgart. 

Beide Brunnen befinden sich im sogenannten Brunnenhof auf der Rückseite des Kursaals in Stuttgart-Bad Cannstatt. Seit November 2016 ist der Brunnenhof wieder zugänglich, nachdem er zuvor einige Jahre wegen der Sanierung der Quellfassungen und wegen der Renovierung des Kursaals gesperrt war.

Neben der Wilhelmsquelle I und der Gottlieb-Daimler-Quelle muss man auch noch eine dritte Quelle, die Wilhelmsquelle II, nennen. Das Wasser dieser Quelle kommt aber nicht im Brunnenhof hinter dem Kursaal zum Vorschein, sondern beim Lautenschlägerbrunnen, der sich am Königsplatz bei der Stadtbahnhaltestelle Kursaal befindet.

Sonntag, 12. Februar 2017

Neue Freizeitkarte 1:50.000 "Stromberg Heuchelberg"

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) hat im Oktober 2016 die fortgeführte Freizeitkarte Stromberg Heuchelberg mit neuer Kartengrafik im Maßstab 1:50.000 herausgebracht.

Diese überarbeitete Karte deckt auch Teile im Nordwesten der Region Stuttgart ab. Die neue Freizeitkarte Stromberg Heuchelberg ist zum Preis von 6,90 Euro direkt beim LGL oder im Buchhandel erhältlich. Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-393-2.

Die Freizeitkarte Stromberg Heuchelberg deckt das Gebiet des Naturparks Stromberg Heuchelberg und die angrenzenden Gebiete ab. Im Süden reicht das auf der Karte abgebildete Gebiet bis Pforzheim und Kornwestheim, im Norden bis Sinsheim und Bad Rappenau, im Westen bis Bretten und Pforzheim und im Osten bis Remseck und Weinsberg.

Auf der Karte sind alle Wanderwege und Radwanderwege des Gebiets verzeichnet. Zudem gibt es zahlreiche weitere Freizeitinformationen zu den Themen Touristische Infrastruktur, Touristische Ziele sowie Sport und Freizeit.  

Die folgenden Weitwanderwege sind auf der Karte verzeichnet:

Dienstag, 7. Februar 2017

Naturdenkmal "Erdgeschichtlicher Aufschluss im Löß Freienstein" in Stuttgart-Münster

Am linken Ufer des Neckars in Stuttgart-Münster befindet sich eine Wand aus Löß, die als Naturdenkmal Erdgeschichtlicher Aufschluss im Löß Freienstein ausgewiesen worden ist.

Freienstein nennt sich das Gewann am linken Neckarhang und östlich des Schnarrenbergs. Löß ist ein Sediment. Das feine Gestein wurde während der vegetationslosen Kaltzeiten (Eiszeiten) aus dem Oberrheingraben mit den vorherrschenden Westwinden in Richtung Osten geweht und in Bereichen mit kleinerer Windgeschwindigkeit abgelagert. Lößböden sind sehr fruchtbar.

Der Erdgeschichtliche Aufschluss im Löß Freienstein ("Lößwand") wurde von der Landeshauptstadt Stuttgart in ihrer Funktion als untere Naturschutzbehörde als Naturdenkmal ausgewiesen. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat alle ihre Naturdenkmale mit der Verordnung vom 24. Juni 2003 neu ausgewiesen. Nach diesem Zeitpunkt gab es nur noch eine weitere Stuttgarter Naturdenkmal-Verordnung, mit der die Felix-Mendelsson-Bartholdy-Allee im Unteren Schlossgarten als weiteres Naturdenkmal ausgewiesen worden ist.

Donnerstag, 2. Februar 2017

Die neue Thementafel "Die Bäderstadt Bad Cannstatt" an der Stadtmauer bei der Badstraße

Im Zuge der Neugestaltung der Fläche zwischen der Neubebauung Badstraße 20 und dem Stadtmauerrest in Stuttgart-Bad Cannstatt wurde an der Stadtmauer eine Thementafel "Die Bäderstadt Bad Cannstatt" angebracht.

Das neue, im Sommer 2016 fertiggestellte Gebäude Badstraße 20 in Stuttgart-Bad Cannstatt, in dem sich jetzt ein Hotel der Kette Motel One befindet, schließt eine große Baulücke. Der Rest der Stadtmauer von Bad Cannstatt, der bisher von der Badstraße aus durch die Baulücke zu sehen war, ist jetzt allerdings von dieser Blickwarte aus verschwunden.

Die Stadtmauer ist aber noch da. Sie wurde sogar saniert. Zwischen dem neuen Hotelgebäude und der Stadtmauer befindet sich ein kleine Fläche, die begehbar und öffentlich ist. Über diese Fläche kann man von der Badstraße aus in die Altstadt von Bad Cannstatt gehen. An der Stadtmauer wurde eine Tafel angebracht, die ausführliche Infos in Wort und Bild zum Thema Bäderstadt Bad Cannstatt bietet. Die Tafel wurde von der Volksbank Stuttgart gestiftet.

Samstag, 28. Januar 2017

Neue Freizeitkarte 1:50.000 "Schwäbisch-Fränkischer Wald"

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) hat im Juli 2016 die fortgeführte Freizeitkarte Schwäbisch-Fränkischer Wald mit neuer Kartengrafik im Maßstab 1:50.000 herausgebracht.

Das Kartenwerk der Freizeitkarten deckt ganz Baden-Württemberg ab. Die Freizeitkarten im Maßstab 1:50.000 greifen auf dasselbe Kartenbild zurück wie die Wanderkarten im Maßstab 1:35.000, die für die Arbeitsgebiete des Schwarzwaldvereins und des Schwäbischen Albvereins vorhanden sind.

Die neue Freizeitkarte Schwäbisch-Fränkischer Wald ist zum Preis von 6,90 Euro direkt beim LGL oder im Buchhandel erhältlich. Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-394-9.

Die Freizeitkarte Schwäbisch-Fränkischer Wald deckt das Gebiet des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und die angrezenden Gebiete ab. Die Karte besteht aus einer Hauptkarte und zwei Nebenkarten. Im Süden reicht das auf der Karte abgebildete Gebiet bis Schorndorf, im Norden bis Kupferzell, im Westen bis Backnang und im Osten bis Abtsgmünd.

Auf der Karte sind alle Wanderwege und Radwanderwege des Gebiets verzeichnet. Zudem gibt es zahlreiche weitere Freizeitinformationen zu den Themen Touristische Infrastruktur, Touristische Ziele sowie Sport und Freizeit.

Montag, 23. Januar 2017

Stadrundweg Gerlingen, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundweg Gerlingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Stadtrundweg Gerlingen. Wir haben im ersten Post mit dem Besuch der einzelnen Stationen auch bereits begonnen und sind hierbei bis zur Station 11 gekommen. Im zweiten Post der kleinen Reihe haben wir die Stationen 12 bis 21 besucht. 

Heute setzen wir den Stadtrundweg Gerlingen fort mit dem Besuch der Stationen 22 bis 31.

Von der Station 21, die sich in der Eltinger Straße befindet, folgt man der Eltinger Straße weiter stadtauswärts und biegt dann nach rechts in die Meterstraße ab. Dort befindet sich die Station 22, ein Einhaus-Typ, Meterstraße 1. Hier befand sich im Herbst 2016 keine Infotafel.

Freitag, 20. Januar 2017

Stadtrundweg Gerlingen, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundweg Gerlingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Wir haben den Spaziergang zu allen 31 Stationen des Stadtrundwegs auch schon begonnen und sind bis zur Station 11 gekommen.

Heute geht es weiter im Verlauf des Stadtrundwegs Gerlingen. Gleich neben der Station 11 befindet sich die Station 12, das Fachwerkhaus mit Männle, Weilimdorfer Straße 1. Die Infotafel für die Station 12 ist dieselbe wie für Station 11. Am stadteinwärtigen Ende der Weilimdorfer Straße biegt man nach rechts in die Schulstraße ab und steht gleich darauf vor der Station 13, dem großen Gebäude des Hauses der Volkshochschule, Schulstraße 19.

Dienstag, 17. Januar 2017

Stadtrundweg Gerlingen, Teil 1 von 3

Der Verein für Heimatpflege Gerlingen e.V. hat den Stadtrundweg Gerlingen im Herbst 2016 erneuert und erweitert.

Wir wollen im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog denjenigen Gebäuden Gerlingens einen Besuch abstatten, die im Verlauf des Stadtrundwegs Gerlingen mit einer Informationstafel versehen worden sind.

Die Stadt Gerlingen ist die südlichste Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg. Die Stadt hat ca. 20.000 Einwohner. Eine wegweisende Beschilderung oder eine Markierung ist im Verlauf des Gerlinger Stadtrundwegs nicht vorhanden. An 31 Gebäuden oder sonstigen Sehenswürdigkeiten in oder nahe der Innenstadt von Gerlingen wurden Infotafeln montiert.

Es gibt auch einen Flyer zum Stadtrundweg Gerlingen mit einer Beschreibung der 31 Gebäude bzw. Sehenswürdigkeiten und mit einem Lageplan. Diesen Flyer benötigt man, wenn man den Stadtrundweg Gerlingen gehen will. Alternativ kann man sich an die Beschreibung hier in diesem Blog halten.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Der Stuttgarter GPS-Referenzpunkt (Geodätischer Referenzpunkt) auf dem Schlossplatz

Der Stuttgarter GPS-Referenzpunkt befindet sich auf dem Stuttgarter Schlossplatz und damit mitten in der Stadt. Von den Tausenden Passanten, die täglich daran vorbeilaufen, nimmt allerdings so gut wie niemand davon Notiz.

Die staatlichen und kommunalen Vermessungsämter und -behörden haben in den vergangenen Jahren jeweils einen oder mehrere GPS-Referenzpunkte in ihrem Gebiet ausgemessen und dort eine Tafel oder einen Stein aufgestellt. Jedermann und -frau, der oder die ein Gerät mit sogenannten GPS-Koordinaten zur Standortbestimmung hat, kann das Gerät beim GPS-Referenzpunkt (GPS = Global Positioning System) eichen. Hierzu muss man die GPS-Positionsdaten des eigenen Geräts mit den am GPS-Referenzpunkt angegebenen und genau ausgemessenen Daten vergleichen.

Der Stuttgarter GPS-Referenzpunkt wurde am 05.11.2012 eingeweiht. Anlass war die 25jährige Ämterpartnerschaft zwischen dem Stadtmessungsamt Stuttgart und dem Service de l´Information géographique Strasbourg (Straßburg ist eine der Partnerstädte Stuttgarts.).

Samstag, 7. Januar 2017

Plätze im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte


Im Frühjahr 2017 wird es im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte 39 benannte Plätze geben.

Beim neuen Dorotheenquartier in Stuttgart-Mitte, das im Frühjahr 2017 eröffnet werden soll, hat die Stadtverwaltung zwei neue Platznamen vergeben, den Sporerplatz und den Dorotheenplatz. Das soll der Anlass sein, dass wir hier in diesem Blog einmal alle Platznamen des Stadtbezirks Stuttgart-Mitte auflisten. 

Darunter sind sehr bekannte Plätze. Darunter sind jedoch auch Platznamen, die wohl kaum jemand auf Anhieb der richtigen Stelle zuordnen kann. Darunter sind auch Platznamen, die gar keinen richtigen Platz, sondern eher eine Straßenkreuzung bezeichnen. Einige andere Platznamen kennzeichnen kleine Grünflächen oder Nischen, die neben Straßen gelegen sind.

Nachfolgend werden nicht nur die 39 Platznamen aufgelistet. Sofern Plätze nach Persönlichkeiten benannt sind, sind diese Persönlichkeiten beim Platznamen kurz erläutert. Bei denjenigen Plätzen, die eher wenig bekannt sind, wird zudem der genaue Standort genannt. Sofern es Artikel in diesem Blog gibt, die sich mit den jeweiligen Plätzen befassen, werden diese Artikel beim jeweiligen Platznamen verlinkt.

Montag, 2. Januar 2017

Der Martinusweg - ein Pilgerweg und eine Kulturroute des Europarats

Der Martinusweg ist eine Kulturroute des Europarats sowie ein Pilgerweg und Weitwanderweg. Der Martinusweg verläuft auch durch die Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Martinusweg kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Abschnitten des Martinuswegs befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Der Europarat hat im Jahr 1987 das Programm der Kulturrouten (Cultural Routes programme) gestartet. Im Jahr 2016 gibt es bereits 32 Kulturrouten. Eine davon ist der Martinusweg (Saint Martin of Tours Route). Diese Kulturroute wurde im Jahr 2005 in das Programm der Kulturrouten aufgenommen. 

Der Heilige Martin ist seit dem vierten Jahrhundert ein Teil des kollektiven Gedächtnisses von Europa. Im Jahr 2016 jährte sich der Geburtstag des Heiligen Martin zum 1.700. Mal. Der Martinusweg verbindet den Geburgsort des Heiligen Martin, Szombathely im heutigen Ungarn, mit der Grablege in Tours in Frankreich.

Im Jahr 2011 hat die Diozöse Rottenburg-Stuttgart, deren Diözesanpatron der Heilige Martin von Tours ist, einen Weitwanderweg in Anlehnung an die Kulturroute des Europarats eingerichtet. Der Weitwanderweg verläuft durch die gesamte Diozöse Rottenburg-Stuttgart (in etwa gleich mit Württemberg). Es gibt einen Hauptweg und vier Regionalwege. Der Hauptweg verläuft auch durch die Region Stuttgart. 

Im Jahr 2016 wurden dann Pilgerwege auf gesamter Länge der Kulturroute zwischen Szombathely  und Tours eingerichtet. Es gibt hierbei drei Routen. Die Südroute verläuft von Ungarn über Slowenien, Kroatien und Italien nach Frankreich.