Donnerstag, 3. September 2015

Aussicht vom Engelbergturm bei Leonberg

Der Engelberg ist mit einer Höhe von 481 m ü NN der höchste Punkt der Stadt Leonberg. Auf dem Engelberg befindet sich der 34,7 Meter hohe Engelbergturm.

Der Engelbergturm wurde im Jahr 1928 als Wasserturm erbaut. Diese Funktion hatte der Turm bis zum Jahr 1982 inne. Seitdem dient das Bauwerk als Aussichtsturm.

123 Stufen führen hinauf zu der in einer Höhe von 506 m ü NN gelegenen Aussichtsplattform. Die Plattform ist ein geschlossener Raum mit rundem Grundriss und Fenstern rundum. Der Engelbergturm ist nur an Sonn- und Feiertagen von Mai bis Oktober bei gutem Wetter zwischen 9 und 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Man kann jedoch eine Spende abgeben.

Die Aussicht vom Engelbergturm umfasst das Stroh- und Heckengäu bis zum Stromberg und zum Schwarzwald, Teile des Glemswalds, einen Teil der Stadt Leonberg und die Gerlinger Höhe. Bei einem Vergleich mit den Stuttgarter Aussichtstürmen fehlt der Aussicht vom Engelbergturm ein wenig die topographische Dramatik.


Wie kommt man hin?
Mit der Buslinie 92 (Stuttgart-Rotebühlplatz - Leonberg) fährt man bis zur Haltestelle Golfplatz. Von dort folgt man der Stuttgarter Straße in Richtung des bereits sichtbaren Engelbergturms. Man kommt an Tennisplätzen (linke Seite) vorbei und verlässt danach die Stuttgarter Straße nach halblinks aufwärts. Dieses Sträßchen führt zum Engelbergturm. Die Entfernung von der Bushaltestelle bis zum Engelbergturm ist ca. 600 Meter.

Mit dem Auto fährt man von Stuttgart über die Wildparkstraße (L 1180) in Richtung Leonberg. Die L 1180 heißt in Leonberg Stuttgarter Straße. Am Ortsanfang von Leonberg biegt man bei der Beschilderung Engelbergturm nach halblinks von der Stuttgarter Straße ab und fährt das Sträßchen einige Meter hinauf bis zu den Parkplätzen. Von dort sind es nur noch ca. 100 Meter bis zum Turm.       

Hier gibt es eine Übersicht über die Aussichtstürme in der Region Stuttgart.

Zu Leonberg siehe auch:
Stadtpark in Leonberg im Post vom 14.11.2011 in diesem Blog
Pomeranzengarten in Leonberg im Post vom 09.09.2011


Der Engelbergturm bei Leonberg wurde als Wasserturm erbaut.
Die Aussicht vom Engelbergturm kann man nur durch geschlossene Fenster genießen. Einige Panoramatafeln erläutern die Aussicht.
Blick vom Engelbergturm in Richtung Nordosten: Zentral im Bild verläuft die Autobahn A 81 Heilbronn-Stuttgart. Rechts außerhalb des Bilds führt die A 81 in den Engelbergtunnel, den längsten Autobahntunnel Baden-Württembergs.
Blick vom Engelbergturm in Richtung Ostsüdosten: Das am Horizont rechts der Bildmitte sichtbare Hochhaus befindet sich auf der Gerlinger Schillerhöhe und gehört zur Hauptverwaltung der Firma Bosch. Die Häuser links im Hintergrund gehören zu Gerlingen.
Blick vom Engelbergturm im Richtung Südsüdosten: In der rechten Bildhälfte im Hintergrund sieht man die Autobahn A8/A81 zwischen den Autobahndreieck Leonberg und dem Autobahnkreuz Stuttgart. Die Autobahn führt hier durch den Glemswald, das größte Waldgebiet der Region Stuttgart.
Blick vom Engelbergturn in Richtung Südwesten: Man sieht einen Teil von Leonberg, das wie kaum eine andere Stadt in der Region Stuttgart von (Wohn)hochhäusern geprägt wird. Rechts im Hintergrund sieht man die dort autobahnähnlich ausgebaute B 295 Leonberg-Calw.
Blick vom Engelbergturm in Richtung Westen: Man sieht einen Teil der Altstadt von Leonberg. Am Horizont links im Bild erheben sich die ersten Schwarzwaldhöhen.
Blick vom Engelbergturm in Richtung Nordnordwesten: Hinter dem Waldstreifen im Mittelgrund verläuft das in die Muschelkalkplatte eingeschnittene Glemstal. Am Grund dieses Tals führt die S-Bahn Leonberg-Stuttgart entlang. Die Ortschaft hinter dem Glemstal ist das zu Leonberg gehörende Höfingen. Dahinter erstreckt sich das sogenannte Gäu, eine fruchtbare Landschaft im Nordwesten von Stuttgart. Dort lagert eine Lössschicht auf dem Muschelkalk. Die Lössschicht wurde nach der letzten Eiszeit von Westen her angeweht. 

1 Kommentar:

  1. Danke für diesen guten Tipp! Mir war gar nicht bewusst, dass man den Engelbergturm besteigen kann. Vielleicht klappt es im September oder Oktober; wenn die Bäume bunt sind, ist die Aussicht bestimmt noch schöner.

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