Mittwoch, 26. Juni 2013

Durch den Kurpark in Stuttgart-Bad Cannstatt

Im Herzen von Bad Cannstatt, dem größten Stuttgarter Stadtbezirk, befindet sich eine 15 Hektar große Parkfläche. Sie besteht aus drei Teilen: Den Kursaal-Anlagen, dem Kurpark und der Wulfila-Anlage. Im heutigen Post spazieren wir durch den Kurpark von Bad Cannstatt.

Der Kursaal von Bad Cannstatt, ein stattliches Gebäude, befindet sich zwischen den Kursaal-Anlagen und dem Kurpark. Allerdings ist die Dauerbaustelle beim Kursaal im Jahr 2013 immer noch nicht beendet, so dass wir diesen Bereich heute erst mal aussparen.

Der Kurpark erstreckt sich über einen steilen Hangbereich östlich des Kursaals (vielleicht früher mal ein Neckar-Hochufer) und über die östlich angrenzende Ebene. Die östliche Begrenzung des Kurparks bildet die Güterzugumgehungsbahn von Stuttgart. Östlich der Güterzugumgehungsbahn schließt die Wulfila-Anlage an (Fußgängerbrücke über die Bahn).

Freitag, 21. Juni 2013

Vom Esslinger Jägerhaus zur "Eisernen Hand"

Esslingen hat einen kleinen Anteil am Schurwald. Am Rand des Schurwalds befindet sich das Jägerhaus, der Ausgangspunkt für viele Spaziergänge und Wanderungen im Esslinger Teil des Schurwalds. Ebenfalls im zu Esslingen gehörenden Teil des Schurwalds befindet sich die Eiserne Hand. Bei diesem Denkmal wurde im Juni 2013 eine neue Informationstafel aufgestellt, so dass sich ein Besuch jetzt besonders lohnt.

Die Eiserne Hand ist eine gusseiserne Schwurhand. Sie wurde um 1600 aufgestellt und 1651 erstmals urkundlich erwähnt. Die Eiserne Hand zeigt die zu Reichsstadtzeiten bestandene Esslinger Gerichtshoheit. Die Schwurhand lag in früheren Jahrhunderten als Zeichen der Gerichtsbarkeit auch auf den Richterpulten. 

Samstag, 15. Juni 2013

Auf dem Kirchweg über die Wangener Höhe

Durch die Instandsetzung alter Wege im Rahmen des Projekts Wandel und Wege ist die Wangener Höhe bei Stuttgart-Wangen und Stuttgart-Hedelfingen als Spazierziel noch interessanter geworden.

Heute gehen wir einen der neu instandgesetzten und zum Teil beschilderten Wege, den sogenannten Kirchweg. Dieser Weg verbindet die Michaelskirche in S-Wangen mit S-Rohracker. Und diese Verbindung verläuft nicht so, wie man das heute machen würde, also mit Stadtbahn und Bus bzw. mit dem Auto über Hedelfingen. Vielmehr nimmt der Kirchweg die kürzestmögliche Verbindung zwischen den beiden Orten. Und die geht über die Wangener Höhe.

Montag, 10. Juni 2013

Wandel & Wege Wangener Höhe

Die Wangener Höhe in Stuttgart zwischen dem Neckartal und dem Dürrbachtal wird heute zum überwiegenden Teil von ausgedehnten Gartenanlagen eingenommen. Viele der zahlreichen dort vorhandenen schmalen Wege und Treppen sind jedoch im Verlauf der Jahrzehnte zugewachsen.

Im Rahmen eines vom Verband Region Stuttgart, von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg und von der Landeshauptstadt Stuttgart geförderten Projekts sind in den vergangenen Jahren immer mehr der teilweise bereits in Vergessenheit geratenen Wege auf und am Rand der Wangener Höhe freigeschnitten, repariert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. 

Das Projekt hat den Namen "Wandel & Wege Wangener Höhe". Unter einem Wandel versteht man einen zwischen Mauern durchführenden Fußpfad. Erst vor wenigen Wochen ist die zweite Auflage eines Prospekts zum neuen, alten Wegenetz auf der Wangener Höhe herausgekommen. Der Prospekt ist unter anderem bei der Infothek beim Haupteingang des Stuttgarter Rathauses erhältlich.

Freitag, 7. Juni 2013

Rund um das Innenministerium an der Willy-Brandt-Straße

Im Frühjahr 2013 wurde nach langer Bauzeit und wesentlich später als geplant das neue Gebäude für das Innenministerium Baden-Württemberg an der Stuttgarter Willy-Brandt-Straße eröffnet.

Das neue Gebäude grenzt einerseits an die Willy-Brandt-Straße, einen von der Bundesstraße 14 belegten Straßenzug zwischen dem Gebhard-Müller-Platz und dem Neckartor. Andererseits grenzt das neue Gebäude an den Mittleren Schlossgarten.

Der kleine hier vorgeschlagene Spaziergang umrundet das neue Gebäude des Innenministeriums, allerdings nicht auf engstmöglichem Wege. Denn im Verlauf der Willy-Brandt-Straße sollte man wegen der starken Lärm- und Feinstaubbelastung besser nicht gehen. Die beim Rundweg sichtbaren Spuren der Vorarbeiten für Stuttgart 21 blenden wir sowohl gedanklich als auch auf den hier eingestellten Bildern aus. Es ist zu hoffen, dass dieses unsinnige Projekt spätestens nach der Bundestagswahl im Herbst 2013 gestoppt wird.