Montag, 28. März 2011

Stuttgarter Weinwanderweg vom Marienplatz bis Degerloch


Der Stuttgarter Weinwanderweg ist kein zusammenhängender Weg. Vielmehr gehören zum Stuttgarter Weinwanderweg verschiedene eigenständige Wege. Sie führen durch die Weinberglagen der Landeshauptstadt.

Der Weinwanderweg vom Marienplatz nach Degerloch ist der jüngste der Stuttgarter Weinwanderwege. Dieser Weg führt von Stuttgart-Süd unten im Talkessel steil hinauf zum Haigst, einem Teil des Stadtbezirks Degerloch. Der Weg führt hierbei nur zu einem kleineren Teil durch Weinberge. Ansonsten geht man durch gründerzeitliche Wohnviertel, durch Gartenanlagen und durch Wohngebiete der sogenannten Stuttgarter Halbhöhenlage.

Der Weinberg zwischen Stuttgart-Süd und Degerloch heißt Degerlocher Schnarrenberg. Gemäß einer im Weinberg befindlichen Tafel ist dies eine der kleinsten eingetragenen Einzel-Reblagen in Württemberg. Die Höhenlage des Weinbergs ist 360 bis 420 m ü NN. Die Ausrichtung ist Süd-Südwest, die Hangneigung ist 35 bis 60 Prozent, der Trollinger ist die Hauptanbausorte.

Mittwoch, 23. März 2011

Esslingens Naturschutzgebiet Krähenhäule


Auf dem Kamm des Schurwalds in der Nähe des Stettener Sattels auf der Gemarkung von Esslingen am Neckar befindet sich das Naturschutzgebiet Krähenhäule. Dieses Schutzgebiet ist nur sehr klein und man kann es nicht einmal betreten. Allerdings gibt es Wege, die am Rand des Gebiets entlangführen und von denen man einen Blick in das Gebiet erhaschen kann.

Das Naturschutzgebiet Krähenhäule hat eine Größe von 5,3 Hektar und wurde im Jahr 1993 verordnet. Dies ist ein Schutzgebiet aus zweiter Hand, ein durch die Einflüsse des Menschen in der Vergangenheit geprägtes Gebiet. Das Schutzgebiet war früher ein Schießplatz und das ist heute noch deutlich zu sehen. Auch der Zaun um das Gebiet ist heute noch vorhanden. Früher diente der Zaun dazu, dass man nicht aus Versehen in die Bahn einer Schießkugel geriet. Heute soll der Zaun das Naturschutzgebiet schützen. Möglicherwiese ist der Zaun jedoch auch heute noch aus Sicherheitsgründen erforderlich.

Der Schießplatz wurde in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts angelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente er der US-Armee als Übungsgelände. Im Jahr 1991 zog die US-Armee ab. Im darauffolgenden Jahr wurde das Gebiet vorläufig unter Schutz gestellt. Verschiedene bauliche Anlagen wurde demontiert.

Mittwoch, 16. März 2011

Neuer Ginkgobaum in Stuttgarts Chinesischem Garten



Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. feiert im Jahr 2011 sein 150jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass gibt es eine Reihe von Aktivitäten, die zum größten Teil die auch in diesem Blog vertretenen Themen berühren. Wir werden deshalb in diesem Blog im Jahr 2011 das Jubiläum des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. ein wenig begleiten und die jeweils neuesten Errungenschaften präsentieren.

Den Anfang der Jubiläumsaktionen machte am 18. Februar 2011 eine vergleichweise bescheidene Maßnahme. Der Verschönerungsverein Stuttgart hat im Chinesischen Garten, der sich im Eigentum des Vereins befindet, einen jungen Ginkgobaum gepflanzt.

Freitag, 4. März 2011

Zwischen Rathaus und Tagblattturm in der Stuttgarter Innenstadt


Bei diesem kleinen Stadtspaziergang durch einen Teil der Stuttgarter Innenstadt trifft man auf eine für Stuttgart typische Mischung aus historischen Gebäuden und teilweise gesichtslosen Bauten des schnellen Wiederaufbaus nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg.

Ausgangspunkt ist der Marktplatz. Die Gebäude um den Marktplatz einschließlich des Rathauses wurden im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Der Wiederaufbau der Gebäude erfolgte in einer arg nüchternen Form. Ein Schmuckstück ist der heutige Marktplatz nicht gerade.

Mittwoch, 2. März 2011

Der Aussichtspunkt Hasenberg zwischen Stuttgart-West und Stuttgart-Süd


Der Hasenberg ist ein Bergsporn, der sich vom Stuttgarter Kesselrand in Richtung Ostnordosten in den Talkessel herabsenkt. An der höchsten Stelle des Bergsporns errichtete man im Jahr 1879 einen Aussichtsturm. Der Turm wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, allerdings nicht durch Fremdeinwirkung. Man hat den Turm im Jahr 1943 gesprengt, weil er als Orientierungspunkt für die erwarteten Luftangriffe dienen konnte.

Heute steht nur noch ein Turmstumpf, quasi das erste Stockwerk des einst 38 Meter hohen Turms. Auf einen Wiederaufbau des Turms verzichtete man, weil nur ein Kilometer weiter westlich nach dem Zweiten Weltkrieg der Birkenkopf geschaffen wurde, ein Aussichtshügel, aufgeschüttet aus den Trümmern des im Zweiten Weltkrieg zu großen Teilen zerstörten Stuttgart (siehe den Post vom 26.08.09). Vom Birkenkopf aus hat man eine weitreichendere Aussicht als seinerzeit vom Hasenbergturm. Allerdings würde man vom Hasenbergturm besser in das Nesenbachtal mit Stuttgart-Süd hinabsehen. Dieses eng eingeschnittene Tal bleibt vom Birkenkopf aus großteils verborgen. Vielleicht wird ja doch irgendwann einmal der Hasenbergturm wieder aufgebaut.