Montag, 25. Juli 2011

Zur Wallfahrtskirche Ave Maria bei Deggingen


Nirgendwo in der Region Stuttgart gibt es so viele Wallfahrtskirchen mit den zugehörigen Stationenwegen wie im Landkreis Göppingen. Eine der größten und bekanntesten Wallfahrtskirchen ist die Kirche Ave Maria im Oberen Filstal bei Deggingen. 

Die Wallfahrtskirche Ave Maria befindet sich am das Obere Filstal südöstlich begleitenden Berghang. Das Filstal ist hier tief in die Tafel der Schwäbischen Alb eingeschnitten. Die Kirche liegt ungefähr auf Drittelshöhe am Hang an der Grenze zwischen den Streuobstwiesen und dem geschlossenen Hangwald.

Zur in den Jahren 1716 bis 1718 erbauten spätbarocken Kirche führt ein Stationenweg hinauf. Die landschaftliche Lage der Wallfahrtskirche ist hervorragend. 

Montag, 18. Juli 2011

Spuren von König Friedrich I. bei Freudental


Als Württemberg im Jahr 1806 ein Königreich wurde, war der bisherige Herzog von Württemberg, Friedrich I., der erste König des Landes. Friedrich I. ließ ein schon seit längerer Zeit bestehendes und Württemberg gehörendes kleines Schloss in Freudental am Rand des Stromberggebiets zum Sommer- und Jagdschloss ausbauen. Noch heute gibt es in der Umgebung von Freudental verschiedene Zeugnisse, die auf die Zeit Friedrichs I. hinweisen. Einige von ihnen wollen wir auf dem nachfolgend beschriebenen Spaziergang im Naturpark Strom- und Heuchelberg besuchen.

Freudental erreicht man mit dem Auto von Bietigheim-Bissingen (B27) her. Unmittelbar nördlich der Brücke der B27 über die Enz zweigt die L 1107 (Karl-Mai-Allee) nach Westen ab in Richtung Löchgau. Nach 4 Kilometern zweigt nach links die K 1633 nach Freudental ab. Diese Straße führt in der Folge schnurgerade nach Freudental - fast wie im amerikanischen Westen. In Freudental gibt es Parkplätze im Verlauf verschiedener Straßen. Linienbusverbindungen gibt es auf www.vvs.de.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Brücken am Hammerkanal und Rossneckarkanal in Esslingen


Vor wenigen Tagen wurde in Esslingen eine neue Brücke für Fußgänger zwischen dem Maille-Park und der Ritterstraße über den Rossneckarkanal hinweg in Betrieb genommen. Dies soll der Anlass für einen Spaziergang entlang des Hammerkanals und des Rossneckarkanals in Esslingen sein. 

Es gibt viele Brücken über die Neckarkanäle in Esslingen. Darunter befinden sich Straßenbrücken, Brücken für Fußgänger, Brücken zu Grundstücken, eine Eisenbahnbrücke und sogar eine mit Häusern bebaute Brücke. An einigen dieser Brücken führt der nachfolgend beschriebene Spaziergang vorbei bzw. untendurch.

Im Bereich der Altstadt von Esslingen und der angrenzenden Gebiete verzweigt sich der Neckar. Der als Schifffahrtskanal ausgebaute Hauptarm des Neckars verläuft zwischen Bahnlinie und B10. Im Bereich der Schleuse Esslingen zweigt der Hammerkanal in Richtung der Altstadt von Esslingen ab. Der Hammerkanal verzweigt sich in den Rossneckar und den Wehrneckar. Bei der Agnesbrücke kommen die beiden Neckararme wieder zusammen. Schließlich münden diese Neckararme zwischen Esslingen und dem Stadtteil Mettingen wieder in den Hauptkanal des Neckars.

Samstag, 9. Juli 2011

Remstal-Höhenweg vom S-Bahnhof Neustadt-Hohenacker nach Remseck

Im heutigen Post in diesem Blog gehen wir einen Abschnitt des Remstal-Höhenwegs vom S-Bahnhof Neustadt-Hohenacker bis zur Remsmündung in Remseck.

Der Remstal-Höhenweg führt mit einer Gesamtlänge von 226 Kilometern und 12 Tagesetappen über die Höhen beidseits des Remstals. Die heutige Wegstrecke ist ein Teil der 12. Etappe des Weitwanderwegs. 

Das heutige Teilstück des Remstal-Höhenwegs bietet sich wegen seiner guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Das Teilstück hat jedoch auch einen Nachteil: Auf den letzten vier Kilometern führt der Remstal-Höhenweg durch den Landkreis Ludwigsburg und auf diesem Abschnitt ist der Weg noch nicht ausgeschildert (Stand: Juli 2011). Darauf weist ein DIN A 4 - Blatt hin, das beim letzten Wegweiser im unteren Remstal aushängt. Auf dem Blatt steht jedoch auch, dass der weitere Wegverlauf bis Remseck keinerlei Orientierungsprobleme mehr bereitet. Und so ist es auch. Es geht einfach immer auf der rechten Seite der Rems entlang. 

Montag, 4. Juli 2011

Durch das Naturschutzgebiet Unteres Feuerbachtal


Im Nordosten von Stuttgart zwischen dem Stadtbezirk Mühlhausen und dem Stadtbezirk Zuffenhausen (Stadtteil Zazenhausen) befindet sich das Naturschutzgebiet Unteres Feuerbachtal mit Hangwäldern und Umgebung

Das 47,5 Hektar große Naturschutzgebiet wurde im Jahr 1996 ausgewiesen und ist eines von sieben Naturschutzgebieten auf der Gemarkung Stuttgart.

Der etwas lange Name des Naturschutzgebiets deutet darauf hin, dass in diesem Gebiet verschiedene Biotope geschützt werden. Da ist einmal der Feuerbach, der auf einem Teilstück durch ein renaturiertes Bachbett fließt. Dann gibt es drei Hangwälder. Auch Trockenwiesen und Streuobstwiesen gehören zum Gebiet. Schließlich ist es ein Anliegen des Naturschutzgebiets, im teilweise intensiv ackerbaulich genutzten Bereich zwischen dem Feuerbachtal und Kornwestheim einen Biotopverbund herzustellen.

Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am 19. Mai 2011 die Information für die Besucher des Naturschutzgebiets verbessert und zehn Informationstafeln im Gebiet aufgestellt. Leider ist die Sache nicht so gelungen wie dies wünschenswert wäre. Offiziell heißt es in der Verlautbarung des Regierungspräsidiums, dass ein Naturlehrpfad im Gebiet eröffnet worden wäre. Das ist aber mitnichten der Fall. Vielmehr stehen nun zehn Informationstafeln über das weitverzweigte Gebiet verteilt herum, ohne dass es einen markierten Pfad gibt, um diese Tafeln im Gelände zu finden.