Freitag, 24. Juni 2011

Zum Kernenturm im Schurwald


Schurwald heißt der Höhenzug, der sich zwischen dem Remstal im Norden und dem Neckar-/Filstal im Süden erhebt. Im Westen grenzt der Schurwald an die Gemarkung von Stuttgart sowie von Fellbach. Und ganz im Süden von Fellbach erhebt sich im Schurwald der Kernen. Dieser Berg ist mit einer Höhe von 513 Metern der höchste Punkt der Gemarkung Fellbach.

Auf dem Kernen befindet sich der Kernenturm des Schwäbischen Albvereins. Er ermöglicht es, über die dichte Waldkrone, die die Höhen des gesamten Schurwalds einnimmt, hinauszusehen. Viele Wege führen aus allen Himmelsrichtungen hinauf zum Kernenturm.



Den Kernengipfel mit seinem Turm kann man aus einer Vielzahl von Himmelsrichtungen angehen. Eine kleine oder größere Wanderung ist stets erforderlich. Auf dem Gipfel befindet sich auch eine Imbißstation.


Ein möglicher Ausgangspunkt ist der Stuttgarter Stadtteil Rotenberg. Man erreicht ihn mit der Buslinie 61 ab Untertürkheim Bahnhof. Mit dem Auto fährt man auf der Württemberger Straße und auf der Stettener Straße durch Rotenberg hindurch und parkt am Straßenende bei der Egelseer Heide. Von der Bushaltestelle Rotenberg folgt man ebenfalls der Stettener Straße und dem sich anschließenden asphaltierten Weg geradeaus an der Egelseer Heide vorbei bis zum Waldrand.

Im Wald geht es geradeaus weiter. Man folgt nun der Wanderwegbeschilderung. Nach einiger Zeit kommt man zu einer großen Wegkreuzung im Wald. Dort trifft man auf die Beschilderung des nagelneuen Remstal-Höhenwegs. Diese Beschilderung führt nun zuverlässig zum Kernenturm. Die Entfernung zwischen der Bushaltestelle Rotenberg und dem Kernenturm ist 3,3 Kilometer. Ab der Egelseer Heide ist es 1 Kilometer weniger.

Hier gibt es eine Übersicht über die Aussichtstürme in der Region Stuttgart.

Der Kernenturm ist einer von 30 Aussichtstürmen im Eigentum des Schwäbischen Albvereins.
Der 1896 erbaute 27 Meter hohe Kernenturm ist immer offen. 
Zum 90jährigen Turmjubiläum im Jahr 1986 wurde diese Tafel am Turm angebracht. Die Tafel weist unter anderem darauf hin, dass für den Unterhalt des Turms Spenden willkommen sind.
Auf der Aussichtsplattform des Kernenturms stellt man zunächst überrascht fest, dass die Baumkronen inzwischen fast die Höhe der (schon einmal erhöhten) Plattform erreicht haben. Der Blick in die benachbarten Täler ist kaum mehr möglich. Hier blickt man über das untere Remstal hinweg auf den Korber Kopf (links) und den Kleinheppacher Kopf (rechts).
Blick vom Kernenturm über das Waldmeer des Schurwalds: bei klarer Luft würde sich am Horizont die "blaue Mauer" der Schwäbischen Alb abzeichnen.


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