Donnerstag, 26. Mai 2011

Durch die Altstadt von Waiblingen, Teil 1


Die Kreisstadt Waiblingen im Rems-Murr-Kreis, eine Fachwerkstadt an der Deutschen Fachwerkstraße, besitzt eine überraschend schöne Altstadt

Aus dem Mittelalter sind noch einige Türme und Wehrgänge erhalten. Viele Häuser in der Altstadt wurden in den vergangenen Jahren saniert. Allerdings gibt es nach wie vor auch nicht wenige sanierungsbedürftige Altbauten. Und auch einige Neubauten, über deren Schönheit man streiten kann, mischen sich unter die Häuser der Altstadt.

Ein Besuch der Altstadt von Waiblingen ist eine lohnende Angelegenheit. Bei schönem Wetter kann man die Besichtigungstour in einem der zahlreichen Restaurants und Cafes auf den Gassen der Altstadt abschließen. 

Die Zahl der Sehenswürdigkeiten (Gebäude, Türme, Brunnen, Stadtmauer) in Waiblingens Altstadt ist so groß, dass man wirklich nicht weiß, wo man beginnen soll. Für den Anfang und als Waiblingen-Anfänger wollen wir uns in diesem Blog deshalb einfach an die Besichtigungsroute durch die Altstadt halten, die die Stadt Waiblingen in ihrem Internetauftritt www.waiblingen.de veröffentlicht hat. Wegen der vielen Bilder verteilen wir den Spaziergang auf zwei Posts.

Orientierung leicht gemacht: an vielen Stellen der Waiblinger Altstadt finden sich Pläne mit den wichtigsten Gebäuden.

Auch Wegweiser sind an vielen Stellen vorhanden.
Ausgangspunkt für den Spaziergang durch die Waiblinger Altstadt ist der Hochwachtturm. Vom Bahnhof Waiblingen (S2, S3, Regionalexpress) folgt man der Bahnhofstraße ca. 1.100 Meter lang bis zum Alten Postplatz. Dort biegt man nach links in die Straße Am Stadtgraben ab. Ca. 200 Meter nach dem Abbiegen kommt man zum Hochwachtturm. 

Der Hochwachtturm wurde im 12. Jahrhundert erbaut, noch bevor es die Stadtmauer gab. 
Durch die Öffnung beim Hochwachtturm hindurchgehend kommt man in die Altstadt.

Auf der Altstadtseite des Hochwachtturms befindet sich eine achteckige Säule, die auf die staufische Vergangenheit Waiblingens Bezug nimmt.
Geradeausgehend folgt man der Straße Am Hochwachtturm und stößt nach wenigen Metern auf den Zehntbrunnen.

Der im Jahr 1963 errichtete Zehntbrunnen errinnert an frühere Notzeiten.
Die Straße Am Hochwachtturm mündet in die Lange Straße, der man nach rechts folgt. Fast am Ende der Lange Straße befindet sich links das Torwarthaus.      

Am Torwarthaus ist über dem Durchlass ein Wappen von Graf Ulrich V. befestigt.
Man geht nun durch den Durchlass unter dem Torwarthaus hindurch und erreicht den sogenannten Zwinger, den Bereich zwischen der Stadtmauer und der Vormauer.
Nur wenige Meter neben der belebten Lange Straße befindet sich diese Idylle entlang der Stadtmauer.
Am Ende des Zwingers wendet man sich nach rechts und geht über die Kirchbrücke. Die Brücke führt nicht etwa über einen Fluss oder Bach, sondern nur über einen Graben. Hinter der Brücke gelangt man in den äußeren Kirchenbezirk mit der Michaelskirche, dem Nonnenkirchle und der Umgrenzungsmauer mit Schalenturm.
Der Schalenturm in der Umgrenzungsmauer des äußeren Kirchenbezirks.
Der Turm der Michaelskirche und rechts davor der Chor des Nonnenkirchles
Vom äußeren Kirchenbezirk geht man wieder zurück auf die Kirchbrücke. In Gehrichtung rechts der Kirchbrücke sieht man nun die Hahnsche Mühle. Um zum neu errichteten Flusskraftwerk mit gläserner Maschinenhalle zu kommen, muss man von der Kirchbrücke über die Treppe nach links hinabsteigen und dann unter der Brücke durchgehen.
Der Altbau der Hahnschen Mühle (links) und der moderne Kraftwerksbau (rechts)
Generator und Antriebsriemen im gläsernen Wasserkraftwerk bei der Hahnschen Mühle
Nach der Besichtigung der Hahnschen Mühle geht man wieder zurück auf die Kirchbrücke und durch einen Durchlass in der Stadtmauer hinauf zur Nikolauskirche. Hierbei kommt man an einem Kräutergarten vorbei.
Ein Tor in der Stadtmauer ermöglicht den Durchgang zur Nikolauskirche
Die 1269 erstmals erwähnte Nikolauskirche wurde im Jahr 1488 spätgotisch umgebaut.
Im folgenden Post in diesem Blog geht es dann zum zweiten Teil des Spaziergangs durch die Altstadt von Waiblingen. Mit dem Marktplatz und dem Mauergang kommen wir dann zu den Höhenpunkten des Spaziergangs.

Waiblingen ist eine Fachwerkstadt an der Deutschen Fachwerkstraße. Hier gibt es eine Übersicht über die Deutsche Fachwerkstraße. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Fachwerkstädten befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Kreisstadt Waiblingen. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Waiblingen befassen, verlinkt.  

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