Montag, 27. Dezember 2010

Durch den winterlichen Mittleren Schlossgarten in Stuttgart


Der Mittlere Schlossgarten beginnt gleich beim Stuttgarter Hauptbahnhof und ist fast allen Stuttgarterinnen und Stuttgartern wohlvertraut. Nach den in den vergangenen Tagen gefallenen Schneemengen bietet der Mittlere Schlossgarten völlig neue Bilder. Ein kleiner Rundgang kann sich lohnen, vorausgesetzt, man ist warm angezogen. Der Rundgang ist ca. 2.2 Kilometer lang, die Wege sind geräumt.

Darüber hinaus ist der Widerstand gegen das Projekt Stuttgart 21 zur Zeit nirgendwo so präsent wie im Mittleren Schlossgarten. Es gibt also viel zu sehen in diesem mittelgroßen Parkgelände, das Teil einer viel größeren Parkverbindung von der Innenstadt bis zum Killesberg ist.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Durch den Zettachwald östlich von S-Fasanenhof


Am 11. Dezember 2010 wurde eine neue Strecke der Stadtbahn Stuttgart eröffnet. Die von der Stadtbahnlinie U6 befahrene Neubaustrecke verläuft von S-Möhringen nach S-Fasanenhof mit vier neuen Haltestellen. Die neue Stadtbahnstrecke erleichtert einen Besuch des Zettachwalds ungemein. Von den beiden letzten Haltestellen der neuen Stadtbahnstrecke aus ist man in wenigen Minuten im Zettachwald. Ein Spaziergang durch den Zettachwald bietet sich gerade dann an, wenn man bei einer Fahrt mit der neuen Stadtbahnlinie sich auch noch ein wenig die Füße vertreten will. 

Der Zettachwald ist Naturschutzgebiet. Dieses 226 Hektar große Gebiet mit dem Namen "Weidach- und Zettachwald" umfasst ein Mosaik aus Wäldern und Streuobstwiesen sowie Bachläufen und erstreckt sich zwischen dem Stadtteil Fasanenhof im Westen und dem Stadtbezirk Plieningen im Osten.

Startpunkt des hier vorgeschlagenen 2,8 Kilometer langen Spaziergangs mit nur ganz schwachen Steigungen durch den Zettachwald ist die Stadtbahnhaltestelle EnBW City. Dies ist die vorletzte Haltestelle der neuen Stadtbahnstrecke durch den Stadtteil Fasanenhof. Der Endpunkt des Spaziergangs ist dann an der Endhaltestelle Fasanenhof Schelmenwasen.

Montag, 13. Dezember 2010

Durch die Grünanlage bei der untersten Hasenbergsteige mit dem Henry-Dunant-Denkmal in S-West


Die Hasenbergsteige, die aus dem Stuttgarter Talkessel nach Westen hinauf auf die Höhen am Kesselrand und beim Glemswald führt, beinhaltet in ihrem untersten Bereich eine kleine Grünanlage. In diesem Bereich besteht die Hasenbergsteige aus zwei Straßenfahrbahnen, die von unten nach oben in der Form eines gleichschenkligen Dreiecks auseinanderlaufen. Zwischen den beiden Fahrbahnen zwängt sich die Grünanlage ein.

Der aktuelle Anlass, diese Grünanlage zu besuchen, ist das neue Denkmal für Henry Dunant, das erst vor wenigen Wochen dort enthüllt wurde. Außer diesem Denkmal gibt es jedoch auch einige andere Dinge zu sehen.

Ein möglicher Ausgangspunkt für die unterste Hasenbergsteige ist die S-Bahnhaltestelle Feuersee. Man verlässt die unterirdische Haltestelle auf der stadtauswärtigen Seite und folgt der Rotebühlstraße stadtauswärts ca. 200 Meter. Dann biegt man nach links in die Hasenbergstraße ab. Die Hasenbergstraße geht man 250 Meter leicht aufwärts. Dann stößt man auf den Beginn der Hasenbergsteige, die halbrechts relativ steil weiter nach oben führt.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Neckarhochwasser bei Stuttgart-Bad Cannstatt


Ein Spaziergang entlang des Neckars in Stuttgart ist natürlich dann besonders interessant, wenn der Neckar Hochwasser führt. Das war am 8. 12. 2010 der Fall. Heftige Niederschläge und gleichzeitig starkes Tauwetter im Einzugsbereich des Neckars führten dazu, dass der Neckar ein Vielfaches der normalen Wassermenge hatte. 

Dabei sind beim Neckar als kanalisiertem Fluss unterschiedliche Wasserführungen nicht so schnell sichtbar wie bei einem frei fließenden Fluss. Das gilt insbesondere bei Niedrigwasser. Die Stauwehre mit ihren Schleusen halten den Fluss stets aufgestaut, so dass auch bei Niedrigwasser die Schifffahrt stattfinden kann. Umgekehrt steigt der Wasserspiegel des Neckars bei leichtem Hochwasser noch nicht besonders stark an. Für einen sichtbar höheren Wasserspiegel muss schon mächtig Wasser fließen - wie es in diesen Tagen der Fall war und noch ist.

Der in diesem Post beschriebene Spaziergang verläuft am orographisch rechten Ufer des Neckars von der König-Karls-Brücke bis zum Münstersteg. Damit ist dies die Fortsetzung des im Post vom 21.09.09 beschriebenen Neckaruferwegs von Untertürkheim bis zur König-Karls-Brücke. Der Weg ist durchgehend asphaltiert und führt fast immer direkt am Ufer des Neckars entlang. Die Weglänge ist 3,1 Kilometer. Ausgangspunkt ist die Haltestelle Mercedesstraße der Stadtbahnlinien U1 und U2. Endpunkt ist die Haltestelle Münster Rathaus der Stadtbahnlinie U14.

Montag, 6. Dezember 2010

Aussichtspunkt Hasenbergsteige bei Stuttgart-West


Die Hasenbergsteige führt steil aus dem Stuttgarter Talkessel in Richtung Westen hinauf auf den Hasenberg und die Höhen des Glemswalds. Früher verlief die Fernstraße zwischen Stuttgart und Calw im Schwarzwald über die Hasenbergsteige.

Die Hasenbergsteige nutzt einen Bergsporn, den der Hasenberg (so nennt man diesen Teil des Kesselrands) in Richtung der Stuttgarter Innenstadt vorschiebt. Eigentlich müsste die Aussicht von der Hasenbergsteige überragend sein. Jedoch wird die Sicht auf Stuttgart-West und auf Stuttgart-Süd durch die Bebauung und den Bewuchs stark eingeschränkt. 

Eine Ausnahme bildet der Aussichtspunkt Hasenbergsteige, der sich etwa in der Mitte der Steige oberhalb von Haus Nr. 48 befindet. Der Aussichtspunkt befindet sich am nördlichen Rand der Steige. Die Aussicht geht von hier aus in Richtung Norden und Nordosten über weite Teile des Stuttgarter Stadtbezirks West und über einen Teil von Stuttgart-Mitte.

Der Aussichtspunkt Hasenbergsteige wurde auf dem Dach eines Wasserbehälters angelegt. Eine Zeitlang verhinderte ein Zaun, dass man bis zur Kante der Plattform vorgehen konnte. Erst seit kurzer Zeit ist dies wieder möglich. Es versteht sich von selbst, dass man von der Plattform keine Gegenstände nach unten in die Gärten oder die darunterliegenden Häuser werfen darf. Schilder weisen darauf extra hin.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Durch den Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt


Letztes Jahr um diese Zeit ging es in diesem Blog um den Stuttgarter Weihnachtsmarkt (Posts vom 2.12.2009 und vom 3.12.2009) sowie um den Esslinger Mittelalter- und Weihnachtsmarkt (Post vom 4.12.2009). Heute geht es einmal in den Norden der Region Stuttgart zum Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt.

Während beim Stuttgarter Weihnachtsmarkt die Größe und die schön geschmückten Stände beeindrucken, während beim Esslinger Mittelalter- und Weihnachtsmarkt die historische Altstadt und das Freilichtmuseum des Mittelaltermarkts im Vordergrund stehen, ist beim Ludwigsburger Weihnachtsmarkt der barocke Stadtrahmen das bestimmende Motiv.

Der Ludwigsburger Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr vom 23. November bis zum 22. Dezember statt. Über 175 Stände verbreiten weihnachtliche Atmosphäre. Auf einer kleinen Bühne wird täglich um 15 Uhr und um 19 Uhr ein Programm geboten, an den Wochenenden auch um 17 Uhr. Der Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt konzentriert sich auf den Marktplatz. Buden befinden sich auch in der am Marktplatz nördlich anschließenden Unteren Marktstraße sowie auf der im Westen anschließenden Asperger Straße.