Donnerstag, 25. November 2010

Stuttgarts Alexanderstraße von Hohenheimer Straße bis Immenhofer Straße


In der Innenstadt von Stuttgart sind die historischen Bauwerke wegen der starken Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und wegen der Fehler beim anschließenden Wiederaufbau nicht gerade stadtbildprägend. Anders verhält es sich in den Gebieten der Inneren Stadtteile Mitte, Süd, West, Ost und Nord, die an die Innenstadt angrenzen. Dort sind teilweise noch ganze Straßenzüge mit Architektur aus der Gründerzeit anzutreffen. 

Eines der vielen Beispiele hierfür ist die Alexanderstraße in den Bezirken Mitte und Süd. In diesem Post unternehmen wir einen kleinen Stadtspaziergang durch den südwestlichen Teil der Alexanderstraße zwischen der Hohenheimer Straße und der Immenhofer Straße. In diesem Abschnitt der Alexanderstraße befinden sich 58 als Kulturdenkmale eingetragene Gebäude. Einige wenige davon sind nachfolgend abgebildet.

Bei einer Anreise mit der Stadtbahn steigt man bei der Haltestelle Olgaeck aus (Linien U5, U6, U7 und U15). Man überquert die stadtauswärtsführende Fahrbahn der Charlottenstraße und wendet sich nach inks (bergwärts). Nur 100 Meter später biegt man nach rechts ab und ist bereits in der Alexanderstraße. Während der ersten paar hundert Meter gibt es noch nichts besonders Sehenswertes. Man kommt an Gebäuden aus den Fünfziger bis Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts vorbei. Dieser Bereich ist wohl im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört worden. Bei der Kreuzung mit der Lorenzstaffel ändert sich das Bild.

Montag, 15. November 2010

Durch die Fußgängerzone von Bietigheim


Die 42.000-Einwohner-Stadt Bietigheim-Bissingen befindet sich ca. 20 Kilometer nördlich von Stuttgart im Landkreis Ludwigsburg.

Die Stadt war mit einem kleinen Filmbeitrag am 7. November 2010 in der ARD-Sendung Anne Will vertreten. Im Film wurde gezeigt, dass in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts geplant war, durch die Altstadt des Stadtteils Bietigheim eine Hochstraße zu bauen. Nur durch bürgerschaftliches Engagement konnten diese Planungen verhindert und die historische Altstadt erhalten und saniert werden. Folgerichtig ist Bietigheim heute ein Fachwerkort an der Deutschen Fachwerkstraße.

Damit ist dann auch klar, was einen beim Besuch der Fußgängerzone des Stadtteils Bietigheim erwartet: Eine durchaus sehenswerte historische Altstadt, vielfach vorbildlich saniert. Zwar konnten, auch wegen der Kriegszerstörungen, nicht alle historischen Häuser erhalten werden. Es gibt teilweise auch Häuser aus den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Im Großen und Ganzen jedoch fühlt man sich wohl bei einem Gang durch die Fußgängerzone und es wird auch sichtbar, dass ständig weiter an der Sanierung der historischen Gebäude und an der Verschönerung des Stadtbilds gearbeitet wird.

Mittwoch, 10. November 2010

Brunnenwanderweg Oberes Hainbachtal in Esslingen


Bereits der Post vom 27.09.2010 hatte die Brunnen in Esslingen zum Thema. Damals ging es um die Brunnen in der Esslinger Altstadt innerhalb des Altstadtrings. Im heutigen Post geht es erneut um Brunnen auf der Gemarkung der Stadt Esslingen, diesmal aber um ein Gebiet am nördlichen Rand der Stadt.

Im Oberen Hainbachtal wurde ein ca. 7 Kilometer langer Rundwanderweg ausgeschildert, der an 8 Brunnen vorbeiführt. Der Weg trägt den Namen Brunnenwanderweg Oberes Hainbachtal.

Der Weg verläuft zum größeren Teil auf asphaltierten Flächen, es sind jedoch auch kürzere Erdpfade zu bewältigen ,die auch nass sein können. Das Obere Hainbachtal ist von großer landschaftlicher Schönheit. Obstbaumwiesen, Wälder, Häusergruppen und größere Stadtteile wechseln sich hier ab. Beim Blick nach Süden sieht man an klaren Tagen die Mauer der Schwäbischen Alb.

Freitag, 5. November 2010

Rundwanderung im Siebenmühlental


Das Siebenmühlental im Schönbuch zwischen Leinfelden - Echterdingen und Waldenbuch gehört zu den beliebtesten Naherholungsgebieten in der Region Stuttgart. Vor wenigen Tagen wurde das Siebenmühlental und einige angrenzende Waldgebiete als kombiniertes Natur- und Waldschutzgebiet ausgewiesen. Die Talaue mit Wiesen und dem Reichenbach steht nun unter Naturschutz. Die Talhänge sind teilweise als Schonwald ausgewiesen worden. Drei Informationstafeln wurden im Norden, im Süden und in der Mitte des Gebiets aufgestellt. Grund genug also, dem Gebiet mal wieder einen Besuch abzustatten. 

Dienstag, 2. November 2010

Aussicht vom Blauen Weg auf Stuttgart-Heslach


Dies ist kein Aussichtspunkt im Sinne von Punkt, sondern eine Aussichtsstrecke. Der Blaue Weg ist ein asphaltierter, mit dem Auto gerade noch befahrbarer, jedoch für den öffentlichen Verkehr gesperrter Weg am Südhang des Hasenbergs hoch über Stuttgart-Heslach. Der Blaue Weg führt durch Gärten hindurch immer am steilen Abhang entlang. Die Blicke hinab auf den im Tal des Nesenbachs liegenden Stuttgarter Stadtteil Heslach und auf die dahinterliegenden Hänge hinauf zum Stadtbezirk Degerloch sind beeindruckend. Bei schönem Wetter ist der Blaue Weg an den Wochenenden ein sehr beliebter Spazierweg.

Der Blaue Weg beginnt bei der Hasenbergsteige und endet am Waldrand direkt unter dem Gipfel des Hasenbergs. Der Blaue Weg ist 900 Meter lang, er steigt in Richtung Waldrand nur ganz schwach an.