Donnerstag, 14. Januar 2010

Am und um den Kriegsbergturm in Stuttgart-Nord



Den Kriegsbergturm kann man seit dem Jahr 1966 nicht mehr ohne weiteres besteigen. Der Turm ist allerdings nicht besonders hoch, so dass sich von der Turmspitze wahrscheinlich kein wesentlich besserer Blick bietet als vom Fuß des Turms.

Der Turm wurde in den Jahren 1894/95 für den Verschönerungsverein Stuttgart erbaut. 1983 bis 1995 wurde der Turm restauriert. Wegen befürchteter Vandalenakte steht der Turm allerdings auch nach der Sanierung nicht offen. Will man den Turm besteigen, muss man mit dem Verschönerungsverein Stuttgart Kontakt aufnehmen. Um den Turm herum befindet sich eine kleine Grünanlage mit Spielfläche. An der benachbarten Eduard-Pfeiffer-Straße befinden sich weitere kleine Grünflächen mit Aussicht und Ruhebänken.


Aktualisierung: Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. plant, den Kriegsbergturm im Sommer 2017 an Sonntagen unter Aufsicht zu öffen.
Möglicherweise war in früheren Jahrzehnten die Aussicht vom Turm und auch vom Fuß des Turms auf die Stuttgarter Innenstadt besser möglich. Heute sind viele Bäume gewachsen, die die Sicht doch sehr behindern. Auch winters mit kahlen Bäumen ist eine richtige Sicht kaum möglich. Für eine vollständige Sicht auf den Stuttgarter Talkessel muss man verschiedene Punkte am Turm, in der Grünanlage und entlang der Eduard-Pfeiffer-Straße aufsuchen.

Den Kriegsbergturm erreicht man mit der Buslinie 44 vom Hauptbahnhof aus in Richtung Killesberg. Man fährt bis zur Bushaltestelle "Am Kriegsbergturm". Die Haltestelle befindet sich in der Birkenwaldstraße. Von der Haltestelle geht man nur wenige Meter die Birkenwaldstraße weiter leicht aufwärts, bis nach links die Straße "Am Kriegsbergturm" abzweigt. Nach ca. 200 Metern in der Straße Am Kriegsbergturm wird die Eduard-Pfeiffer-Straße gequert. Dahinter beginnt bereits die kleine Grünanlage beim Kriegsbergturm. Nach dem Besuch der kleinen Grünanlage sollte man noch ein wenig die Eduard-Pfeiffer-Straße entlanggehen, von der sich weitere Blicke auf die Stuttgarter Innenstadt bieten. 


Hier gibt es eine Übersicht über die Aussichtstürme der Region Stuttgart. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stadtbezirk Stuttgart-Nord. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Stuttgart-Nord befassen, verlinkt.

Im Post vom 09.10.2016 in diesem Blog ist die Aussicht vom Kriegsbergturm das Thema.

Der Kriegsbergturm befindet sich auf halber Höhenlage auf dem Kriegsberg, einem Bergsporn am Kesselrand nordwestlich der Stuttgarter Innenstadt.

Der Turm hat teilweise ein burgartiges Aussehen. Dies war Absicht des Erbauers, der ein romantisches Burgfragment mit romanischen und gotischen Formen erstellen wollte.

Um den Turm herum befindet sich eine kleine Grünanlage, die wie auch der Turm im Eigentum des Verschönerungsvereins Stuttgart ist.

Eine vollständige Rumdumsicht kann man vom Fuß des Turms wegen der vielen Bäume in der Nachbarschaft nicht genießen. Man muss mehrere verschiedene Plätze am Rand der kleinen Parkanlage aufsuchen, um Blicke auf die Stuttgarter Innenstadt zu bekommen.

Hier blickt man von der Eduard-Pfeiffer-Straße auf das Gleisvorfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofs.

In der Bildmitte sieht man hier den Neubau der Bibliothek 21.

Über den Stuttgarter Talkessel im Bereich Hauptbahnhof blickt man hier hinweg auf den gegenüberliegenden Kesselrand mit dem Hügel der Uhlandshöhe im Mittelgrund.

Hier geht der Blick über die Stuttgarter Innenstadt auf den südlichen Kesselrand mit dem Hohen Bopser und dem Fernsehturm. Im Vordergrund ist ein Teil des Klinikums Stuttgart, das zur Zeit in einem umfangreichen Neustrukturierungsprozess mit zahlreichen Neubauten steht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen